500 MBit/s: Swisscom setzt als Erste in Europa G.fast netzweit ein

Nach einer langen Testphase geht G.fast in der Schweiz als Fibre To The Street in den landesweiten Einsatz. Damit liegt die Swisscom dennoch weit vor der Deutschen Telekom. Datenraten von bis zu 500 MBit/s seien möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Techniker mit Glasfaserkabel
Techniker mit Glasfaserkabel (Bild: Swisscom)

Die Swisscom bietet mit G.fast für ihre Kunden Datenraten von 500 MBit/s an. Das gab der Netzbetreiber am 18. Oktober 2016 bekannt. Nach einer über vierjährigen Projektphase werde der Übertragungsstandard nun im regulären Fibre-To-The-Street (FTTS) -Ausbau schweizweit eingesetzt. Die Technologie erlaube es Swisscom, Datenraten von bis zu 500 MBit/s "rasch und kostengünstig auszubauen".

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Im Frühling 2015 konnte Swisscom die ersten Pilotkunden mit dem Standard G.fast versorgen und dabei Erfahrungen für die Weiterentwicklung sammeln. Seit September 2016 kommt nun beim schweizweiten FTTS-Ausbau ausschließlich G.fast-taugliche 16-Port Hardware zum Einsatz. "Bei FTTS werden Glasfasern bis rund 200 Meter vor die Gebäude verlegt. Für die restliche Strecke nutzen wir die bestehende Kupferkabel-Infrastruktur. Im Jahr 2017 folgt die Integration des Übertragungsstandards auch in die 48-Port Hardware sowie in den Fibre to the Building (FTTB) Ausbau."

Ausrüster ist Huawei

Als Ausrüster dürfte Huawei der Swisscom die Technik liefern. Mit G.fast werden bis zu 150 MBit/s bei 250 Metern erreicht, bis zu 500 MBit/s bei 100 Metern und bis zu 1 GBit/s unter 100 Metern. In einem Swisscom-Test mit Kunden in der Gemeinde Biberen in einem "realen Umfeld" seien "zwischen 285 und 402 MBit/s im Downstream und zwischen 85 und 109 MBits/s im Upstream gemessen" worden, erklärte ein Sprecher Golem.de im Jahr 2015. "Die Geschwindigkeit ist dabei natürlich abhängig von der Länge des Kupferkabels."

Swisscom investierte im Jahr 2016 nach eigenen Angaben rund 1,8 Milliarden Franken (1,65 Milliarden Euro) in ihre IT und Infrastruktur. Insgesamt hat Swisscom bis Ende Juni 2016 über 3,3 Millionen Wohnungen und Geschäfte mit Ultrabreitband erschlossen - davon über 2,2 Millionen mit "neuesten Glasfasertechnologien". Damit bezeichnet Swisscom Fibre To The Curb (FTTC) mit Vectoring, Fibre To The Street (FTTS), Fibre To The Building (FTTB) und Fibre To The Home (FTTH).

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neocron 19. Okt 2016

also wenn es um Internet geht, bekommst du auch schnelle Leitungen in Deutschland, nur...

neocron 19. Okt 2016

hmmm, wenn dem so waere, wuerde ich es unterstuetzen. Wobei ich mich nicht auf FTTH...

.02 Cents 19. Okt 2016

Goolge (sogar Bing ^^) liefert nach einfacher Suche nach "glasfaser schweiz...



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