50 MBit/s: M-net stattet Gewerbegebiet mit VDSL aus

M-net setzt in München auf Fiber To The Home. Bei der Expansion wie in Landsberg wird auch Glasfaser nur bis an den Kabelverzweiger gelegt. Wer mehr zahlt, kriegt Fiber auch bis ans Haus.

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In München: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (r.), mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall
In München: Robert Prinz, Gesamtprojektleiter FTTB2 Stadtwerke München (r.), mit Golem.de-Redakteur Achim Sawall (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

M-net hat gemeinsam mit den Stadtwerken Landsberg sein Netz im Norden der Kreisstadt in Oberbayern ausgebaut. Das gab das Unternehmen am 24. Oktober 2017 bekannt. Mit der Erschließung des Gewerbegebiets stehen künftig in rund 1.200 Privathaushalten und rund 500 Gewerbebetrieben Datenübertragungsraten bis zu 50 MBit/s mit VDSL zur Verfügung.

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"Auf Anfrage bei den Stadtwerken und mit Kostenbeteiligung ist es möglich, das Glas näher zum Haus oder ins Haus zu bringen", sagte M-net-Sprecher Hannes Lindhuber Golem.de auf Anfrage.

Gewerbetriebe haben die Möglichkeit, ihre Gebäude direkt mit Glasfaser "bis in die Nutzungseinheit zu erschließen, um so künftig Geschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich zu erreichen", sagte der technische Vorstand der Stadtwerke, Norbert Köhler.

Zwölf Monate haben die Tiefbauarbeiten im Landsberger Gewerbegebiet Nord gedauert und seien nun abgeschlossen. Ohne staatliche Fördergelder haben die Stadtwerke Landsberg und M-net die rund zehn Kilometer neue Glasfaserleitungen verlegt, um insgesamt 14 Kabelverzweiger im Ausbaugebiet mit dem Hauptnetz von M-net zu verbinden.

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Bereits im Jahr 2012 hat M-net die Landsberger Ortsteile Ellighofen, Erpfting, Pitzling und Reisch mit Glasfaser bis zum Kabelverzweiger erschlossen. Seitdem stehen dort rund 3.000 Haushalten Internetanschlüsse des Betreibers zur Verfügung.

M-net hatte im Oktober einen 1-GBit/s-Tarif für 149 Euro angekündigt. Es werden 1 GBit/s Down- und 50 MBit/s Upload angeboten. Verfügbar ist der Anschluss ab sofort im M-net Glasfasernetz in München, Augsburg und Erlangen, jedoch nur in Gebäuden mit FTTH-Verkabelung, bei der die Glasfaserleitung bis in die Wohnräume des Kunden reicht, also nicht bei FTTB (Fiber To The Building). Die Zahl der FTTH-Haushalte von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf rund 10.000.

In München setzt der Netzbetreiber meist auf FTTB (Fiber To The Building).

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