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50-GByte-Prepaid: O2 sperrt weiteren Datentarif für E-Plus-Kunden

Schon wieder ein günstiger Datentarif weniger für gewechselte E-Plus-Kunden. Das Internet Paket Plus bot für 10 Euro im Monat 50 GByte Datenvolumen. Doch nur wenige seien betroffen. Zuvor wurde der Tarif O2 Free mit der erträglichen Drosselung gesperrt, wozu wir Internes erfahren haben.
/ Achim Sawall
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Das Paket (Bild: Base)
Das Paket Bild: Base

Die Telefónica hat einen Bericht bestätigt, nach dem mit Base Go ein weiterer interessanter Tarif für frühere E-Plus-Kunden mit 50-GByte-Prepaid-Datenpaket nicht mehr verfügbar ist. Das Onlinemagazin Teltarif.de hatte berichtet(öffnet im neuen Fenster), dass Base-Go-Prepaidkunden die Tarifoptionen nach dem Wechsel zu O2 nicht mehr nutzen können. Das Internet Paket Plus bot dabei für 10 Euro im Monat 50 GByte Datenvolumen.

"Ja, das können wir bestätigen", sagte Telefónica-Sprecherin Julia Hoffstädter Golem.de auf Anfrage. "Beim Base Go handelt es sich um ein Nischenprodukt, das wir nie groß vermarktet haben und das entsprechend nur von sehr wenigen Kunden genutzt wurde. Alle Base-Go-Kunden, die das Internet Paket Plus zum Zeitpunkt der Umstellung gebucht hatten, können auch weiterhin die damit verbundenen 50 GB nutzen. Lediglich für eine sehr geringe Anzahl Base-Go-Kunden, die das Paket zum Zeitpunkt der Umstellung nicht gebucht hatten, ist die Option weggefallen."

O2 hat in dieser Woche bereits erklärt, dass der Tarif O2 Free für umgestellte E-Plus-Kunden derzeit nicht mehr verfügbar ist. Die in dem Tarif enthaltene Datenflatrate erlaubt nach der Drosselung weiter eine Datenrate von 1 MBit/s im Download und Upload. In der Werbung verspricht der Betreiber diesen Vorteil für 5 Euro monatlich mehr. Üblich ist in der Drosselung eine maximale Datenrate von 64 KBit/s. O2-Free-Kunden erhalten im Vergleich dazu die 16fache Geschwindigkeit.

Intern nachgefragt

Der Buchungsstopp betrifft die Tarife wie auch die zubuchbare Option. Im Quartalsbericht vor der Übernahme hatte E-Plus im Sommer 2014 fast 9 Millionen Vertragskunden.

"Die Option ist nicht mit den E-Plus-Verträgen kompatibel", wurde einer Callcenter-Beschäftigten gesagt, die für Golem.de intern nachfragte. Es gebe dabei auch "technische Probleme".


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