Das Ergebnis

Obwohl die Wellenform so ungeordnet ist, konnte der Algorithmus alle Bytes in diesen "verlorenen" Sektoren wiederherstellen. Um eine weitere Präsentationsfolie zu zeigen:

  • Das Greaseweazle F7 Plus ist sehr stark im Auslesen von Disketten. Es kann aber nur das auslesen, was die Diskette ihm zur Verfügung stellt. (Bild: Chris Evans)
  • Eine Seite aus dem Handbuch des Laufwerks TEC FB-50x (Bild: Chris Evans)
  • Track 22 einer der Repton-3-Quellcode-Disketten (Bild: Chris Evans)
  • Diese Delle betrifft etwa zehn Spuren, einige davon stark. (Bild: Chris Evans)
  • Track 0 einer der Quellcode-Disketten von The Living Daylights (Bild: Chris Evans)
  • Mein TEC FB-502-Laufwerk ist mit Greaseweazle verbunden und an mein Siglent SDS 1104X-E-Oszilloskop angeschlossen. (Bild: Chris Evans)
  • Mitsubishi MF503 (Bild: Chris Evans)
  • Mitsubishi MF504C (Bild: Chris Evans)
  • TEAC FD-55FV (Bild: Chris Evans)
  • TEC FB-502 (Bild: Chris Evans)
  • Track 0 von Old McDonald's Farm (Bild: Chris Evans)
  • 0 und 1 drunter notiert (Bild: Chris Evans)
  • Das ist "00101100". (Bild: Chris Evans)
  • Eine Folie aus einer kürzlich gehaltenen Präsentation (Bild: Chris Evans)
  • Die wiederhergestellten Sektordaten aus The Living Daylights (Bild: Chris Evans)
  • Das ursprüngliche Signal ist oben zu sehen, die Korrekturen von Hand unten. (Bild: Chris Evans)
  • Hier kann man durchgucken. (Bild: Chris Evans)
  • Die gelöschten Bits haben eine Spur hinterlassen. (Bild: Chris Evans)
  • Das Signal auf den zerstörten Sektoren ist kaum auszumachen - zumindest nicht für Greaseweazle. Es ist eigentlich ein Wunder, dass die Bits noch da und wiederherstellbar sind. (Bild: Chris Evans)
  • Mr. Macdonald (Bild: Chris Evans)
Die wiederhergestellten Sektordaten aus The Living Daylights (Bild: Chris Evans)
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Wie in der Folie erwähnt, vergleichen wir die wiederhergestellten Sektordaten mit dem wiederhergestellten CRC16 auf der Diskette. Die Sektordaten bestehen aus 256 Bytes, gefolgt von einem 2-Byte-CRC16. Wir haben eine Übereinstimmung.

Falls sich jemand wundert: Eine Sache, die wir hier ausgeklammert haben, ist das "Lokalisieren des Beginns der Sektordaten" (siehe oben). Der Anfang eines Sektor-Rumpfes (oder eines Sektor-Kopfes) enthält eine Impulsfolge, die normalerweise im Rest eines Rumpfes (oder Kopfes) nicht vorkommen kann. Im Wesentlichen sind das Taktbits.

Nochmal rekapituliert: Zunächst erschien es uns unmöglich, die Daten wiederherzustellen. Greaseweazle lieferte hauptsächlich Rauschen - aber am Ende haben wir alle Bytes erfolgreich herausbekommen! Das ist wahnsinnig ermutigend: Denn es bedeutet, dass viele Diskettendaten, die auf den ersten Blick verloren scheinen, wiederherstellbar sind. Oft bleiben schwache Datenspuren übrig, die mit einem analogen Leseverfahren aufgesammelt werden können.

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Die verbeulte Repton-3-Quellcode-Diskette bereitete etwas mehr Kopfzerbrechen, weil das Signal um die Delle herum sehr schwach wird, wie man an Phils Laufwerksaufzeichnung sieht. Der Peak-Erkennungsalgorithmus war nicht in der Lage, das aufzulösen (obwohl: Vielleicht hätte er es getan, wenn wir das Signal weiter gefiltert hätten). Am Ende machten wir das, was bei den schlechtesten Signalen am besten zu funktionieren scheint: Wir griffen selbst ein! Durch das Einzeichnen von reparierten Peaks an den am stärksten beschädigten Stellen konnte der Algorithmus den Bereich auflösen:

  • Das Greaseweazle F7 Plus ist sehr stark im Auslesen von Disketten. Es kann aber nur das auslesen, was die Diskette ihm zur Verfügung stellt. (Bild: Chris Evans)
  • Eine Seite aus dem Handbuch des Laufwerks TEC FB-50x (Bild: Chris Evans)
  • Track 22 einer der Repton-3-Quellcode-Disketten (Bild: Chris Evans)
  • Diese Delle betrifft etwa zehn Spuren, einige davon stark. (Bild: Chris Evans)
  • Track 0 einer der Quellcode-Disketten von The Living Daylights (Bild: Chris Evans)
  • Mein TEC FB-502-Laufwerk ist mit Greaseweazle verbunden und an mein Siglent SDS 1104X-E-Oszilloskop angeschlossen. (Bild: Chris Evans)
  • Mitsubishi MF503 (Bild: Chris Evans)
  • Mitsubishi MF504C (Bild: Chris Evans)
  • TEAC FD-55FV (Bild: Chris Evans)
  • TEC FB-502 (Bild: Chris Evans)
  • Track 0 von Old McDonald's Farm (Bild: Chris Evans)
  • 0 und 1 drunter notiert (Bild: Chris Evans)
  • Das ist "00101100". (Bild: Chris Evans)
  • Eine Folie aus einer kürzlich gehaltenen Präsentation (Bild: Chris Evans)
  • Die wiederhergestellten Sektordaten aus The Living Daylights (Bild: Chris Evans)
  • Das ursprüngliche Signal ist oben zu sehen, die Korrekturen von Hand unten. (Bild: Chris Evans)
  • Hier kann man durchgucken. (Bild: Chris Evans)
  • Die gelöschten Bits haben eine Spur hinterlassen. (Bild: Chris Evans)
  • Das Signal auf den zerstörten Sektoren ist kaum auszumachen - zumindest nicht für Greaseweazle. Es ist eigentlich ein Wunder, dass die Bits noch da und wiederherstellbar sind. (Bild: Chris Evans)
  • Mr. Macdonald (Bild: Chris Evans)
Das ursprüngliche Signal ist oben zu sehen, die Korrekturen von Hand unten. (Bild: Chris Evans)

Schließlich konnten wir mit einer Kombination aus den oben genannten Techniken und Tools 100 Prozent der Dateidaten von allen Quellcode-Disketten wiederherstellen.

Eine letzte Anmerkung zur Peak-Wiederherstellung: Ich weiß sehr wenig über Signalverarbeitung, vermute aber, es gibt einen "richtigen" Weg, schwache digitale Signale aus analogen Aufnahmen wiederherzustellen. Ratschläge sind willkommen.

Golem ENTHUSIAST

(Dieser Abschnitt wäre nicht vollständig ohne einen Link zu diesem sehr interessanten Editor. Ich habe ihn noch nicht ausprobiert, da wir ihn erst gefunden haben, nachdem dieser Text schon fertig war. Ich wünschte, ich hätte ihn früher entdeckt! Allerdings: Die Impulse, die ich repariert habe, waren zum Großteil auf andere Weise gestört als die im Video. Vielleicht hat das etwas mit den unterschiedlichen physikalischen Abständen oder dem Material von 5,25" und 3,5" zu tun.)

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 Peaks rekonstruierenEin paar Worte zur Diskettenpflege 
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