Abo
  • Services:
Anzeige
Toshibas 4K-Fernseher 55ZL2G
Toshibas 4K-Fernseher 55ZL2G (Bild: Toshiba)

4K und 8K: ITU empfiehlt zwei Standards für UHDTV

Toshibas 4K-Fernseher 55ZL2G
Toshibas 4K-Fernseher 55ZL2G (Bild: Toshiba)

Einen Fernseher mit viermal so viel Pixeln wie bei Full-HD gibt es bereits zu kaufen, nun beginnt die ITU mit der Standardisierung von "Ultra High Definition Television". Was künftig UHDTV heißt, kann aber wie bei HDTV zwei verschiedene Auflösungen bedeuten.

Die International Telecommunications Union (ITU) hat eine erste Empfehlung für die Standardisierung von Ultra High Defintion Television (UHDTV) ausgesprochen. Wie der stellvertretende Technikchef der ITU, David Wood, in einem dazu veröffentlichten Video sagte, ist UHDTV "nichts für morgen, aber vielleicht etwas, das unsere Kinder genießen werden".

Anzeige

Wie schon beim HD-Fernsehen, für das es mit 720p und 1080i zwei standardisierte Auflösungen gibt, sieht die ITU auch für UHDTV zwei Formate vor. Das Gremium gab nun immerhin schon die Auflösungen bekannt. Sie liegen bei 3.840 x 2.160 und 7.680 x 4.320 Pixeln. Entsprechend der horizontalen Zahl der Pixel werden diese Auflösungen auch 4K und 8K genannt, sie entsprechen rund 8 beziehungsweise 32 Megapixeln.

Gegenüber Full-HD mit 1.920 x 1.080 Pixeln vervierfacht sich bei beiden UltraHD-Auflösungen jeweils die Zahl der Pixel. Bei gleicher Bilddiagonale und Betrachtungsabstand steigt dabei jeweils die Schärfe. Das ist aber, wie bei HDTV, auch von diesen beiden Parametern abhängig. Erst besonders große Displays oder Leinwände zeigen also den Schärfegewinn.

ITU-Vize Wood zufolge soll zusammen mit UHDTV auch die Übertragung mit 22 Tonkanälen standardisiert werden. Entsprechende Lautsprecher-Arrays sollen rund um das Display angeordnet werden. Einer Mitteilung der ITU zufolge sind auch höhere Wiederholraten als die derzeit maximal üblichen 60 Halbbilder pro Sekunde per Interlacing vorgesehen. Dieses Format ist zum Beispiel in den USA als 1080i60 üblich. Schon für 60 Vollbilder reichen die Bandbreiten für die Ausstrahlung aber nicht, daher sind dem europäischen Gremium EBU zufolge auch nur 720p und 1080i die empfohlenen Standards, an die sich die Fernsehsender auch halten.

Während es für 4K bereits Material in Form von neueren Kinofilmen gibt, ist 8K über das Stadium von Technologiedemos noch nicht hinausgekommen. In Deutschland ist zudem mit dem autostereoskopischen 55ZL2 von Toshiba bisher nur ein Fernseher mit 4K-Auflösung erhältlich. Er kann 4K-Bilder per USB oder Speicherkarte auch nur als Fotos anzeigen, noch nicht als Videos. Das schon verfügbare HDMI 1.4 hätte dafür jedoch genügend Bandbreite.

Wann UHDTV, auch in der kleineren Auflösung, für Verbraucher zugänglich wird, lässt die ITU noch offen. Ein Sprecher des japanischen Senders NHK sagte, sein Unternehmen plane den Regelbetrieb für das Jahr 2020, wolle aber wenn möglich auch früher beginnen. Bisher sind 4K und 8K auch nur sogenannte "Empfehlungen" der ITU, der Standardisierungsprozess mit Sendern, Inhaltsproduzenten und Vertretern der Unterhaltungselektronik hat gerade erst begonnen.


eye home zur Startseite
Trollversteher 31. Mai 2012

Das liegt nicht an der "besseren" Röhrentechnik, sondern an der allgemeinen...

120hz 31. Mai 2012

http://www.120hz.net/content.php?119-Yamakasi-Catleap-Q270-Sale-Information! Viel Spaß :)

Paykz0r 30. Mai 2012

Nein, die schärfe ergibt sich nicht alleine durch die Leinwandgrösse und Pixelanzahl. Der...

booyakasha 30. Mai 2012

Vielen Dank.

ColaPunktSemmerl 30. Mai 2012

Ist auch im Falle der HD Definition richtig: Es ist die höchste definierte (volle) HD...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Deutsche Post DHL Group, Bonn
  2. censhare AG, München, Freiburg im Breisgau
  3. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden
  4. M-net Telekommunikations GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 79,90€
  2. 199,00€ (Vergleichspreis ca. 230€)
  3. 59,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Megaupload

    Dotcom droht bei Auslieferung volle Anklage in den USA

  2. PC-Markt

    Unternehmen geben deutschen PC-Käufen einen Schub

  3. Ungepatchte Sicherheitslücke

    Google legt sich erneut mit Microsoft an

  4. Torus

    CoreOS gibt weitere Eigenentwicklung auf

  5. Hololens

    Verbesserte AR-Brille soll nicht vor 2019 kommen

  6. Halo Wars 2 im Test

    Echtzeit-Strategie für Supersoldaten

  7. Autonome Systeme

    Microsoft stellt virtuelle Testplattform für Drohnen vor

  8. Limux

    Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts

  9. Betriebssysteme

    Linux 4.10 beschleunigt und verbessert

  10. Supercomputer

    Der erste Exaflops-Rechner wird in China gebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apple: Planet der affigen Fernsehshows
Apple
Planet der affigen Fernsehshows
  1. Streaming Vodafone GigaTV ermöglicht Fernsehen unterwegs
  2. Kabelnetz Unitymedia hat neue Preise für Internetzugänge
  3. Deutsche TV-Plattform über VR "Ein langer Weg vom Wow-Effekt zum dauerhaften Format"

Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

  1. Re: Interview mit Stadtrat Anne Hüber

    bjs | 18:41

  2. Re: Es heißt -flops nicht -flop

    wp (Golem.de) | 18:41

  3. "keine besondere Laserpräzision notwendig"

    Johannes Kurz | 18:39

  4. Re: Googles Sicherheitsforscher Mateusz Jurczyk

    AnonymerHH | 18:35

  5. Re: Fällt das nicht auf wenn so ein Stick am...

    Andre S | 18:33


  1. 18:33

  2. 17:38

  3. 16:38

  4. 16:27

  5. 15:23

  6. 14:00

  7. 13:12

  8. 12:07


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel