• IT-Karriere:
  • Services:

4K und 5K: Apple unterstützt Doppelkabel-Displays mit hoher Auflösung

Weniger Anschlussprobleme hochauflösender Displays: Mit dem aktuellen Yosemite OS X 10.10.3 hat Apple einige Rechner um die Fähigkeit erweitert, 5K-Displays anzuschließen und seine Liste unterstützter 4K-Displays aktualisiert, die im 60-Hz-Modus betrieben werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Dells 5K-Display wird nun von einigen wenigen Macs unterstützt.
Dells 5K-Display wird nun von einigen wenigen Macs unterstützt. (Bild: Dell)

Das Anschließen moderner Displays mit hoher Auflösung an Rechner ist mitunter ein großes Problem. Nun kann auch Apple zahlreiche Displays betreiben, deren Nutzung recht kompliziert ist. Wie aus der Liste unterstützter Displays hervorgeht, unterstützt Apple nun auch Displays, die es so eigentlich nicht geben sollte.

Stellenmarkt
  1. PM-International AG, Speyer
  2. Drägerwerk AG & Co. KGaA, Lübeck

Die Voraussetzung dafür, etwa Dells 5K-Display UP2715K zu betreiben, ist allerdings sehr hoch. Das Display benötigt zwei Kabel. Um die Auflösung von 5.120 x 2.880 Pixeln zu realisieren, reicht die Bandbreite aktueller Displayport-Implementierungen nicht aus. Daher handelt es sich bei Dells 5K-Monitor eigentlich um zwei Displays, die intern zu einem zusammengefügt werden.

Erst für später plant die Vesa bessere Displayport-Standards. Dells 5K-Display funktioniert laut Apple derzeit nur mit einem aktuellen Mac Pro oder einem iMac 5K. Es versteht sich von selbst, dass Rechner, die nur einen Displayport-Ausgang haben, dieses Display nicht mit voller Auflösung ansteuern können. Das Display schaltet dann auf eine niedrigere Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel bei maximal 60 Hz) um.

4K-Kompatibilitätsliste für verschiedene Displaymodelle

Klarheit verschafft Apples Liste auch potenziellen Käufern hochauflösender Displays, welche Geräte mit 4K-Auflösung überhaupt an Macs funktionieren. Darunter sind auch die 4K-Displays von Sharp, die Apple schon seit geraumer Zeit selbst in seinem Onlineshop in einigen Regionen verkauft. Bei der Unterstützung gibt es zahlreiche Unterschiede, die auch PC-Besitzer kennen.

Grundsätzlich unterstützt Apple 4K-Displays mit dem Macbook Pro Retina, sofern sie zur späten 2013er-Generation gehören oder noch neuer sind. Das gilt auch für den Mac Pro und den iMac mit 27-Zoll-Display. Bei anderen Produktlinien unterstützen nur neuere Geräte 4K-Displays: Die von uns getestete aktuelle Generation des Mac Mini gehört als einziger Mini-Rechner dazu. Das Macbook Air muss sogar aus dem Jahr 2015 stammen. Das gerade erst erschienene Macbook 12 gehört ebenfalls zu den Rechnern, die ein 4K-Display mit einem Kabel ansteuern können.

Mit dem stark eingeschränkten HDMI lassen sich so Displays mit 3.840 x 2.160 Pixel (30 Hz) oder 4.096 x 2.160 Pixel (24 Hz) ansteuern. Thunderbolt-Displays werden nicht aufgelistet. Das liegt daran, dass es derzeit kein 4K-Thunderbolt-Display gibt.

Displayport-Einschränkungen für Single-Stream und Multi-Stream-Displays

Mit Displayport-Displays sind höhere Werte möglich, allerdings schränkt die Liste die Anzahl der nutzbaren Modelle stark ein. Rechner, die zuvor Displayport per Single-Stream Transport (SST) mit 30 Hz ansteuern konnten, können mit Yosemite 10.10.3 nun die Bildfrequenz auf 60 Hz anheben. 4.096 x 2.160 Pixel bei 60 Hz unterstützen aber nur der aktuelle Mac Pro und der iMac 5K Retina.

Wer hingegen ein Multi-Stream-Display (MST) hat, muss etwas konfigurieren. Unterstützt werden auch hier 60 Hz. MST-Displays funktionieren nicht nur mit dem bereits erwähnten Mac Pro und iMac 5K Retina, sondern auch mit dem Macbook Pro 15 Retina (Late 2013) und dem aktuellen Macbook Pro 13 Retina mit Force Touch. Laut Apple wird für MST-Displays gegebenenfalls ein Firmware-Update für das Anzeigegerät benötigt, um einen 60-Hz-Betrieb sicherzustellen.

Apple nennt in seiner Kompatibilitätsliste einige Monitore von Asus, Dell, Sharp und Panasonic. Die Liste ist aber nicht vollständig. Andere Displays, sei es per HDMI, Displayport SST, Displayport MST oder auch Doppel-Displayport, könnten funktionieren. Hier verweist Apple auf die Hersteller der jeweiligen Displays, die ohnehin eine Kompatibilitätsliste führen sollten. Häufig lässt sich aus den oberflächlichen Produktbeschreibungen etwa der Verbindungstyp gar nicht herauslesen. Im Zweifel empfiehlt sich bei der Entscheidung über ein 4K- oder 5K-Display eine Nachfrage beim Hersteller oder einem Händler mit entsprechend erfahrenem Personal.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. 3,95€
  3. 20,49€
  4. 16,49€

jo-1 30. Apr 2015

komisch - ich kann drei Displays gleichzeitig an mein rMBP 13" anschliessen und der Akku...


Folgen Sie uns
       


Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
Verkehrswende
Zaubertechnologie statt Citybahn

In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
Eine Recherche von Hanno Böck

  1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
  2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

Freebuds Pro im Test: Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht
Freebuds Pro im Test
Huaweis bester ANC-Hörstöpsel schlägt die Airpods Pro nicht

Die Freebuds Pro haben viele Besonderheiten der Airpods Pro übernommen und sind teilweise sogar besser. Trotzdem bleiben die Apple-Stöpsel etwas Besonderes.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Galaxy Buds Live im Test So hat Samsung gegen Apples Airpods Pro keine Chance
  2. Freebuds Pro Huawei bringt eine Fast-Kopie der Airpods Pro
  3. Airpods Studio Patentanträge bestätigen Apples Arbeit an ANC-Kopfhörer

Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


      •  /