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Gru kann man jetzt in Dolby Vision bewundern.
Gru kann man jetzt in Dolby Vision bewundern. (Bild: Universal)

4K-UHD-Blu-ray: Dolby Vision ist für den ersten Player und Despicable Me da

Gru kann man jetzt in Dolby Vision bewundern.
Gru kann man jetzt in Dolby Vision bewundern. (Bild: Universal)

Zumindest in den USA lassen sich bereits Dolby-Vision-Filme auf Ultra-HD-Blu-ray-Disc kaufen. Zudem gibt es für den Oppo-4K-Player UDP-203 ein neues Firmware-Update, das ihn tauglich macht für Dolby-Vision.

Oppo hat für seinen UHDBD-Player das Dolby-Vision-Update freigegeben. Das Update für den UDP-203 ist damit gerade noch für die ersten Dolby-Vision-Discs fertig geworden, die es seit kurzem in den USA gibt. Es handelt sich dabei um die ersten beiden Teile von Despicable Me, die in Deutschland unter dem etwas sperrigen Namen "Ich - Einfach unverbesserlich" in die Kinos kamen.

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Im Unterschied zu normalen Ultra-HD-Blu-ray-Discs bieten die neuen Scheiben dynamische Metadaten für High Dynamic Range. HDR10 hingegen arbeitet mit statischen Metadaten. Das soll sich vor allem bei gemischtem hellen und dunklen Material auswirken. Zudem liegt die Farbtiefe nicht bei 10, sondern bei 12 Bit. Vorausgesetzt der Anwender hat ein passendes Abspielgerät und ein 12-Bit-Panel, dürften Farbverläufe und etwa Blenden sauberer erscheinen. Dass ein HDR-Fernseher 12 Bit beherrscht, ist aber nicht selbstverständlich. Das gilt sogar für 10 Bit, da es auch HDR8-Panel gibt.

Viele Studios arbeiten ohnehin mit Dolby Vision

Die Qualität dürfte näher an dem liegen, was in der Kinoproduktion möglich ist. Viele Studios nutzen Dolby Vision in der Produktion und rechnen dann auf HDR10 herunter. Die Dolby-Vision-Discs bieten aber auch HDR10, da Dolby Vision abwärtskompatibel und nicht etwa ein Entweder-Oder-Format ist. Beide Filme sind aber recht alt. Der erste Teil ist laut IMDB mit einem 2K Digital Intermediate produziert worden. Zudem stammt er aus dem Jahr 2010. Unklar ist, ob das Studio sich die Mühe gemacht hat, den Film neu und in höherer Auflösung zu rendern.

Eine große Herausforderung dürfte das nicht mehr sein. Im Jahr 2010 wurden die CPUs noch im 45-nm-Prozess produziert. Aus heutiger Sicht wirkt das wie ziemlich alte Hardware, wenngleich der Film immer noch als recht neu einzustufen ist. Die Acht-Kerner Xeons (Nehalem-EX alias Beckton) könnten immerhin noch knapp in den Einsatz gekommen sein. Allerdings fehlen solche Informationen in der IMDB.

Wie schon länger von Golem.de befürchtet, erkennt der Anwender Dolby-Vision-Discs aber nur bei genauem Studium der Rückseite. Ein prominentes Logo gibt es nicht.

Ein Erscheinungstermin für die beiden UHDBDs in Deutschland ist noch nicht bekannt. Die Dolby-Vision-Partner sind überraschend verschwiegen, was Details zu dem Format angeht. Einen koordinierten Launch scheint es nicht zu geben. Das ist allerdings allgemein ein Problem der Ultra HD Blu-ray. Die Partner investieren zwar viel Geld, zeigen aber kaum Interesse daran, das Format in der Öffentlichkeit zu fördern.

Üblicherweise vergehen einige Monate, die Filme dürften es also irgendwann nach Europa schaffen. Es gibt aber auch Fälle, in denen Filme zuerst in Deutschland erscheinen.


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Karl-Heinz 20. Jun 2017

So ist das halt mit Fortsetzungen. In diesem Fall die Fortsetzung der wohl niemals enden...

as (Golem.de) 07. Jun 2017

Hallo, der Oppo-Player gehörte von Anfang an zu den Geräten, die eine Unterstützung...



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