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4K-Broadcast: Eutelsat schickt Ultra-HD-Sendung direkt auf Samsung-TV

Noch gibt es keinen Standard für Livefernsehen mit UHD-Auflösungen - doch das soll sich bald ändern. Eutelsat und Samsung führen deshalb in Berlin bereits den direkten Satellitenempfang vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Ultra-HD-TV UN85S9
Samsungs Ultra-HD-TV UN85S9 (Bild: Samsung Electronics)

Auf der Funkausstellung zeigen Eutelsat und Samsung mit seriennaher Technik, wie die bisher noch raren 4K-Inhalte künftig auf entsprechenden Fernsehern landen sollen. Ein Samsung-Gerät, das mittels der vom Hersteller sogenannten "Evolution Kits" fit für DVB-S2 gemacht wurde, empfängt mit seinem eingebauten Tuner eine Ultra-HD-Übertragung des Eutelsat-Satelliten 10A. Bisher waren dafür externe Sat-Receiver nötig. Eutelsat betreibt bereits seit Januar 2013 einen Demokanal für Ultra-HD, der über denselben Erdtrabanten ausgestrahlt wird.

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Während Eutelsat damit seine Kompetenz bei der Übertragung von hohen Bandbreiten demonstrieren will, geht es für Samsung vor allem darum, zu zeigen, dass die heutigen UHD-Fernseher zukunftssicher sind. Auch für herkömmliche Full-HD-Fernseher bietet Samsung seit einiger Zeit die Evolution Kits an, mit denen sich auf älteren Geräten neue Smart-TV-Funktionen wie der direkte Zugang zu Streaming-Diensten nachrüsten lassen.

Daher betont Samsungs Marketingdirektor Michael Zöller: "In Kürze wird die Verabschiedung der UHD-Übertragungsstandards erwartet. Unsere Produkte sind heute bereits durch das Evolution Kit von Samsung für die Zukunft gerüstet." Durch die Vorführung sollen offenbar Kunden dazu verlockt werden, schon jetzt in die mehrere Tausend bis Zehntausend Euro teuren Ultra-HD-Fernseher zu investieren, auch wenn es für 4K-Inhalte noch keine standardisierten Übertragungswege über neue HDMI-Versionen hinaus gibt.

Als ein weiterer Kanal zum Zuschauer für die vierfache HD-Auflösung gilt der Stream per Internet. Dafür sind jedoch bei einer überzeugenden Bildqualität sehr hohe Bandbreiten nötig. Der Demokanal von Eutelsat arbeitet beispielsweise mit 40 MBit/s, was über die meisten Internetanschlüsse nicht zu erreichen ist. Damit bleibt möglicherweise vorerst der Satellit wie schon bei früheren Entwicklungsschritten des Fernsehens der Übertragungsweg mit der höchsten Qualität.

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Casandro 05. Sep 2013

Demultiplexen sollte inzwischen halbwegs gehen, inzwischen haben die Prozessoren dafür...


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