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4G: Vodafone verbessert LTE auf Flughäfen

Vodafone hat wie angekündigt die LTE-Versorgung auf den größten deutschen Flughäfen verbessert. Nun sind dort mehr als 100 LTE-Stationen in Betrieb.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunk-Verbindungsprobleme auf Flughäfen sind selten.
Mobilfunk-Verbindungsprobleme auf Flughäfen sind selten. (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone hat seinen LTE-Ausbau für die größten deutschen Flughäfen fertiggestellt. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 6. März 2019 bekannt. Vodafone versorgt die Reisenden an Deutschlands größten Flughäfen jetzt mit mehr als 100 LTE-Stationen.

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Während der letzten Cebit im Juni 2018 hatte Vodafone angekündigt, sein Mobilfunknetz an allen Flughäfen mit mehr als 10 Millionen Flugreisenden pro Jahr bis Ende März 2019 zu modernisieren. Dieser Ausbau sei nun vier Wochen früher als geplant abgeschlossen. Vodafone-Sprecher Volker Petendorf sagte Golem.de auf Anfrage: "Wir setzen an unseren Mobilfunkstationen auf den deutschen Flughäfen aktuell 'klassisches' LTE ein: LTE 800 in der aktuellsten Version bildet die Grundlage. Für die Inhouseversorgung in den Terminals kommt zusätzlich insbesondere LTE 2600 zum Einsatz."

Zudem habe Vodafone an allen großen Flughäfen Narrowband IoT über LTE aktiviert - und somit ein Maschinennetz geschaffen. Dies ermögliche smarte Flughäfen in den Abfertigungsbereichen und Hangars.

In Frankfurt sind nun mehr als 40 LTE-Funksysteme im Einsatz. Dadurch ist die Nutzung mit einer Datenübertragungsrate von bis zu einem halben Gigabit pro Sekunde möglich, die sich alle Nutzer der Funkzelle teilen müssen. Am Bremer Flughafen hat Vodafone am Mittwoch eine neue LTE-Station in Betrieb genommen.

Künftig soll in Stuttgart die LTE-Erweiterung der Indoor-Anlagen und weiterer Outdoor-Anlagen im westlichen Bereich des Flughafengeländes errichtet werden. Zusätzlich arbeitet Vodafone am weiteren LTE-Ausbau für die regionalen Flughäfen.

A1 Telekom Austria hat zusammen mit Nokia im Dezember 2018 auf dem Flughafen Wien bereits ein Pre5G-Campus-Netzwerk errichtet. Genutzt wird Network Slicing, um sowohl physisch als auch logisch zwischen dem Internet der Reisenden und den IT-Anforderungen des Flughafens zu unterscheiden.

Gepäckscanner, Geräte für Abfertigungsprozesse oder Tablets können nun in das Campus-Netzwerk des Flughafens eingebunden werden. Damit werde sichergestellt, dass verantwortliche Personen auch im Notfall immer kommunizieren können. Durch die Einführung einer virtualisierten Edge-Computing-Plattform werde zudem der interne Datenverkehr im Flughafen belassen.



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flasherle 07. Mär 2019

wo jeder die wlans der großen anbieter nutzt. sehr sinnig das ganze und wohl nicht mehr...

Kommentator2019 06. Mär 2019

wenn Nokia zum Einsatz kam

Nightdive 06. Mär 2019

Aber sonst garantier nicht viel neue Standorte geschaffen. Die geringere Bandbreite im...


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