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4G: Vodafone erweitert LTE-Netz um 20.000 Quadratkilometer

Vodafone Deutschland will mit 3.800 Bauprojekten sein LTE-Netz weiter ausbauen. Dabei beklagt sich der Konzern über mangelnde Unterstützung der Regierung bei der Standortsuche.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE von weit oben
LTE von weit oben (Bild: Vodafone Deutschland)

Bis zum Ende des Geschäftsjahres macht Vodafone sein LTE- Mobilfunknetz mit 3.800 weiteren Bauprojekten auf einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratkilometern erstmals verfügbar. Das gab das Unternehmen am 16. Mai bekannt. Der Mobilfunkbetreiber schließe so LTE-Funklöcher und erhöhe die LTE-Kapazitäten.

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Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter sagte: "Was mich ärgert: Der Netzausbau könnte noch schneller gehen. Überdurchschnittlich lange Genehmigungsverfahren bremsen uns massiv." Andere Länder machten das besser: In Österreich könnten die Netzbetreiber beispielsweise die Flächen öffentlicher Gebäude bundesweit und kostenlos nutzen, um dort Mobilfunk-Antennen zu installieren. In Deutschland müsse jeder dieser Standorte neu verhandelt werden. "In vielen Fällen können wir diese Flächen gar nicht nutzen. Oder nur zu hohen Preisen", sagte Ametsreiter.

Insgesamt betreibt Vodafone rund 25.000 Mobilfunkmasten in Deutschland. An ersten Orten sind mit den entsprechenden Smartphones bereits Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich. In 90 Städten sind bis zu 500 MBit/s verfügbar. Diese Datenrate müssen sich im Shared Medium Mobilfunk alle Nutzer einer Funkzelle teilen.

Das LTE-Netz bringt den Mobilfunkbetreibern die höchsten Einnahmen: Vodafone-Kunden verbringen gegenwärtig durchschnittlich 89 Prozent der gesamtem Tageszeit im LTE-Netz (Time on 4G). Das sind täglich fast zwei Stunden mehr als noch vor einem Jahr.

Wie gut das LTE-Netz von Vodafone wirklich ist

Die Bundesnetzagentur macht sich Sorgen um das Tempo des Mobilfunkausbaus in Deutschland. Darum schlägt sie dem Beirat der Netzagentur vor, Vertreter der drei Mobilfunkbetreiber am 24. Juni zu einem Gespräch einzuladen. Hintergrund ist eine teilweise nur schwache Versorgung mit LTE. Wie aus Angaben der Bundesnetzagentur hervorgeht, versorgt die Telekom 96,3 Prozent der Bevölkerung mit mindestens 10 MBit/s, bei Vodafone sind es 94,3 Prozent, bei der Telefónica liegt die Abdeckung nur bei 89,1 Prozent.

Selbst das niedrige Tempo von mindestens 1 MBit/s bietet die Telefónica nur 95,6 Prozent der Haushalte an, die Telekom kommt hier mit 99,6 Prozent fast auf eine Vollversorgung. Vodafone erreicht laut Bundesnetzagentur 97 Prozent.

Die Netzbetreiber und die Regierung geben stets nur die Bevölkerungsabdeckung an, die sich nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik bezieht, sondern auf die Einwohnerzahl. Etwa 98 Prozent der Haushalte dürften nicht viel mehr als eine 70-Prozent-Abdeckung der Fläche in Deutschland umfassen. Bereits bei der Vergabe der LTE-Funklizenzen war es den Bietern offengelassen worden, bis zu zwei Prozent der Haushalte auszusparen. Es war damals schon absehbar, dass eine solche Regelung den ländlichen Raum treffen würde.

Gemessen an der Fläche liegt die LTE-Mobilfunkabdeckung von Vodafone in Deutschland laut einer Messung des P3-Instituts im Auftrag der Grünen vom Dezember 2018 bei gerade einmal 56,7 Prozent. Die Deutsche Telekom liegt mit einer LTE-Abdeckung von 75,1 Prozent vorn.



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Trilo 17. Mai 2019 / Themenstart

Ich habe Telekom LTE und kann mich nicht beklagen. Selbstverständlich hat man Manchmal...

Rolf Schreiter 17. Mai 2019 / Themenstart

Naja, ich hab das eigentlich beobachtet, schaue gerne auf die Netzabdeckungskarte von...

HeroFeat 16. Mai 2019 / Themenstart

Vor allem wird ja seit Jahren versprochen das es in ein paar Monaten so weit ist. Aber...

marcometer 16. Mai 2019 / Themenstart

Das wird teilweise auch gemacht. Aus mir nicht bekannten Gründen macht man das aber nicht...

Snooozel 16. Mai 2019 / Themenstart

... wenn ich dafür mit Glasfaser endlich anständig versorgt werde!

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