Abo
  • IT-Karriere:

4G und 5G: Telefónica fordert Zusammenarbeit aller Netzbetreiber

Die Telefónica will beim 5G-Ausbau mit Vodafone und der Telekom zusammenarbeiten. Bestehende Frequenzen sollten gegen Ausbauverpflichtungen gratis verlängert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefonica-Flagge
Telefonica-Flagge (Bild: DOMINIQUE FAGET/AFP/Getty Images)

Die Telefónica will eine Gratisverlängerung der bestehenden Nutzungsrechte von Frequenzen und eine engere Zusammenarbeit beim Netzausbau. "Mit Abschluss der 5G-Auktion müssen Politik und Bundesnetzagentur nun umgehend weitere Weichen für einen effizienten 4G- und 5G-Ausbau stellen und bestehende Investitionshemmnisse aus dem Weg räumen", sagte Markus Haas, Chef von Telefónica Deutschland, am 13. Juni 2019.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Issuing Technologies GmbH, Aschheim bei München
  2. MKT Krankentransport Schmitt / Obermeier OHG, München

Die Bundesnetzagentur solle die Nutzungsrechte für bereits vergebene Frequenzen bei 700, 800 und 900 MHz, die in den Jahren 2025 und 2033 auslaufen, bis 2040 für Netzbetreiber verlängern, die bundesweit investieren. Damit sind offenbar nur die Deutsche Telekom und Vodafone gemeint, der neue Mobilfunkbetreiber United Internet wird vorher nicht bundesweit ausbauen und investieren.

Laut Teléfonica könnten die Netzbetreiber so eine Versorgung von mindestens 99 Prozent der Bevölkerung und aller wesentlichen Verkehrswege mit LTE bis 2021 und mit 5G bis 2025 erreichen. Dies führe zu einer Versorgung von umgerechnet rund 98 Prozent der Gesamtfläche der Bundesrepublik. Eine Vereinbarung könne über einen öffentlich-rechtlichen Vertrag erfolgen.

Die Netzbetreiber sollten beim Betrieb passiver Infrastruktur wie Mobilfunkmasten, dem technische Betrieb der Anlagen sowie die Anbindung der Standorte mit Glasfaserleitungen zusammenarbeiten dürfen. Im Februar 2018 hatten nur 20 Prozent der Mobilfunkstationen der Telefónica eine Glasfaseranbindung.

Um Versorgungslücken in der Haushalts- und Flächenversorgung zu schließen, für die es nachweislich keine profitablen Erschließungsmöglichkeiten durch die Netzbetreiber gebe, fordert das Unternehmen ein staatliches Mobilfunkausbau-Förderprogramm, wie es vom Bundesrat vorgeschlagen worden sei, sowie die kostengünstigen Bereitstellung von entsprechenden Standorten in Bundes- oder Landeshand. Die Erlöse der nunmehr beendeten Auktion und nicht abgerufene Mittel aus bestehenden Infrastrukturförderprogrammen bildeten hierfür eine "solide Finanzierungsbasis".



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,60€
  2. (-20%) 23,99€
  3. 59,99€ für PC/69,99€ für PS4, Xbox (Release am 4. Oktober)

marcometer 14. Jun 2019 / Themenstart

Absolut nicht. Jetzt, mehr oder weniger zum Ende der Konsolidierung der beiden Netze, hat...

tg-- 13. Jun 2019 / Themenstart

Die Anbieter arbeiten bereits jetzt zusammen. Telefonicas 20% Anlagen mit...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Doom Eternal angespielt: Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig
    Doom Eternal angespielt
    Die nächste Ballerorgie von id macht uns fix und fertig

    E3 2019 Extrem schnelle Action plus taktische Entscheidungen, dazu geniale Grafik und eine düstere Atmosphäre: Doom Eternal hat gegenüber dem erstklassigen Vorgänger zumindest beim Anspielen noch deutlich zugelegt.

    1. Sigil John Romero setzt Doom fort

    Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
    Physik
    Den Quanten beim Sprung zusehen

    Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


        •  /