4G: Telekom nimmt 4.500 LTE-Antennen in Betrieb

Die Telekom hat ihr LTE-Netz weiter verbessert. Zugleich sind 30.000 Standorte für 5G vorbereitet.

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Mobilfunk von der Telekom
Mobilfunk von der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

In den Monaten Juni bis August hat die Deutsche Telekom nach eigenen Angaben rund 4.500 LTE-Antennen neu ins Netz gebracht. Das gab das Unternehmen am 15. Oktober 2019 bekannt. Demnach wurden circa 200 Mobilfunk-Standorte mit LTE neu gebaut. Über 1.300 Standorte erhielten zusätzliche LTE-Antennen.

"Ich bin deshalb sehr optimistisch, dass wir bis Ende des Jahres unser Ziel von 98 Prozent Bevölkerungsabdeckung erreichen. Dreiviertel unserer knapp 30.000 Standorte sind 5G-ready", sagte Walter Goldenits, Geschäftsführer Technologie der Telekom Deutschland. Damit sehe man sich gut auf den Rollout des 5G-Standards vorbereitet.

Führend beim LTE-Ausbau der Telekom in den vergangenen drei Monaten war Bayern mit 433 zusätzlichen LTE-Standorten. Auf Platz zwei kam Nordrhein-Westfalen mit 214 Standorten, gefolgt von Schleswig-Holstein mit 213 Standorten.

Etwa 98 Prozent der Haushalte dürften nicht viel mehr als eine 70-Prozent-Abdeckung der Fläche in Deutschland umfassen. Die Netzbetreiber und die Regierung geben stets nur die Bevölkerungsabdeckung an, die sich nicht auf die versorgte Fläche in der Bundesrepublik bezieht, sondern auf die Einwohnerzahl. Bereits bei der Vergabe der LTE-Funklizenzen wurde es den Bietern offengelassen, bis zu zwei Prozent der Haushalte auszusparen. Es war damals schon absehbar, dass eine solche Regelung den ländlichen Raum treffen würde.

Gemessen an der Fläche lag die LTE-Mobilfunkabdeckung von Telefónica in Deutschland laut einer früheren Messung des P3-Instituts im Auftrag der Grünen vom Dezember 2018 bei gerade einmal 46,8 Prozent, der Anteil von Vodafone war mit 56,7 Prozent nur geringfügig besser. Die Telekom war mit einer LTE-Abdeckung von 75,1 Prozent vorn.

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