4G: Telefónica-Chef will alle Funklöcher schließen

Markus Haas drängt auch darauf, Funkstationen vor der Erteilung von Genehmigungen zu bauen, weil ohnehin fast alles genehmigt werde.

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Markus Haas im Juni 2020 in Berlin
Markus Haas im Juni 2020 in Berlin (Bild: JOHN MACDOUGALL/AFP via Getty Images)

Bis zum Jahr 2024 werde in Deutschland eine komplette Mobilfunkabdeckung erreicht. Das sagte Telefónica-Chef Markus Haas im Gespräch mit dem Magazin Fokus. "Ich denke, dass wir eine absolute Flächenabdeckung bis 2024 erreichen. Das ist zumindest unser Ziel."

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Man wolle alle Funklöcher stopfen. Dafür werde auch mit der Deutschen Telekom und Vodafone zusammengearbeitet. Beim White-Spot-Sharing würden in den nächsten drei Jahren bis zu 6.000 Sendeanlagen errichtet, um die weißen Flecken zu schließen. Der Bund baue dann noch mal für extrem abgelegene Gebiete 5.000 Standorte aus.

"Jeder der drei Netzbetreiber übernimmt ein Drittel der Weiße-Flecken-Standorte. Derjenige, der einen Standort ausbaut, zahlt ihn selbst, kümmert sich um die nötigen Genehmigungsprozesse und stellt ihn den beiden anderen Anbietern inklusive der Anbindung zur Verfügung", beschrieb Holger Witte, verantwortlich bei der Telekom für die strategische Mobilfunkplanung, im April das Verfahren. Die Unternehmen legten ihre Netze übereinander und schauten gemeinsam, wo im ländlichen Raum und entlang von Verkehrswegen Bedarf sei.

Funkstationen werden fast immer genehmigt

Der Bau einer Funkstation habe "in anderen Ländern einen Planungszyklus von drei Monaten. Da sind wir in Deutschland im Schnitt bei über zwölf Monaten - auch wenn wir schon besser geworden sind. Das sind Standardantennen und -türme, die sehen überall gleich aus, egal ob sie in Thüringen, Nordrhein-Westfalen oder Baden-Württemberg gebaut werden", sagte Haas dem Focus.

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In anderen Ländern arbeite man mit nachgelagerten Genehmigungen. Die Betreiber könnten immer bauen und ließen im Nachhinein genehmigen. 99 Prozent aller Standorte würden ohnehin genehmigt und wenn ausnahmsweise eine Genehmigung nicht komme, müsse "man eben eine Station wieder abbauen". So könne man viel schneller arbeiten als mit den aufwendigen Ex-ante-Genehmigungsverfahren hierzulande.

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