4G: Freenet bringt alle Bestandskunden ins LTE-Netz

Freenet hat mit allen drei Netzbetreibern Verträge für 4G schließen können, bei Vodafone war dies zuletzt gelungen. Maximal werden 225 MBit/s geboten.

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LTE bei Vodafone: Nun für alle
LTE bei Vodafone: Nun für alle (Bild: Vodafone Deutschland)

Die Bestandskunden der verschiedenen Mobilfunkmarken von Freenet können nun das LTE-Netz nutzen. Das gab der Mobile Virtual Network Operator (MVNO) am 29. August 2019 bekannt. Freenet nutzt für seine Tarife sowohl das Netz der Deutschen Telekom, als auch die Netze von Vodafone und der Telefónica (O2).

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"Die Datenraten sind netz- und tarifabhängig. Aktuell liefern wir in unseren Eigentarifen maximal 225 MBit/s", sagte Unternehmenssprecher Christoph Stanek Golem.de auf Anfrage.

In den kommenden Wochen und Monaten werden die Bestandskunden von Klarmobil mit den Marken Klarmobil.de, Freenet Mobile, Callmobile.de, Debitel Light und von Mobilcom-Debitel sukzessive per SMS oder E-Mail darüber informiert, dass ihre Migration ins LTE-Netz vollzogen wird. Für die Kunden sei dies nicht mit Kosten verbunden. Antonius Fromme, Vorstand Kunde (CCE) bei Freenet, sagte vor dem Hintergrund der anstehenden UMTS-Abschaltung: "Wir stellen damit sicher, dass sich niemand Gedanken um die Zukunft seines Mobilfunkvertrages machen muss."

Seit April 2019 hat Vodafone sein LTE-Netz bereits für Mobilcom-Debitel-Kunden geöffnet. "Für ein bestmögliches Mobilfunkerlebnis nutzen diese das LTE-Netz von Vodafone", sagte ein Sprecher.

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Freenet-Sprecher Rüdiger Kubald erklärte im April: "Das D-Netz war immer ein bisschen schwierig. Natürlich auch aus der Historie heraus, dass meine Kollegen immer mit den Netzbetreibern gesprochen haben, ist man nun zu einer Übereinkunft gekommen. Darüber sind wir als Service-Provider natürlich sehr glücklich, dass wir das anbieten können."

Es gehe dabei vor allem um Netzstabilität für die Nutzer, da das 3G-Netz immer mehr abgebaut werde. Bei der Telefónica sei die Öffnung schon vor über einem Jahr erfolgt.

"Obwohl schon vor rund 8 Jahren eingeführt, haben 60 bis 70 Prozent der deutschen Mobilfunkkunden immer noch keinen LTE-Anschluss. Genau daher rührt ein Großteil der Funkloch-Beschwerden", sagte Rickmann von Platen, Vorstand Partnerbeziehungen (CCO) bei Freenet im Januar 2019. "Diese vielen Kunden ohne LTE-Tarif sind auf veraltete UMTS-Netze angewiesen, die immer größere Lücken aufweisen, weil die Betreiber sie zurückbauen", betonte der Vorstand.

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