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49-Euro-Ticket: Druck auf Länder für bundesweite Fahrradticketregelung

Die Regelungen zur Fahrradmitnahme beim 49-Euro-Ticket sind ein Flickenteppich. Nun mehren sich Stimmen, die eine Vereinheitlichung fordern.
/ Andreas Donath
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Das Deutschlandticket (Bild: MissyWegner, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons)
Das Deutschlandticket Bild: MissyWegner, CC BY-SA 4.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0>, via Wikimedia Commons / CC-BY-SA 4.0

Der Preis für das Deutschlandticket bleibt in diesem Jahr stabil, darauf haben sich die Verkehrsminister geeinigt. Doch nun gibt es Forderungen für ein bundeseinheitliches Vorgehen bei der Fahrradmitnahme.

Aktuell gelten unterschiedliche Regeln in den Verkehrsverbünden. Die Grünen schlagen ein Deutschlandticket Fahrrad vor, um Klarheit zu schaffen, wie die Rheinische Post berichtete(öffnet im neuen Fenster) . Damit würden Ärgernisse an Verbundgrenzen vermieden. Auch die kostenlose Mitnahme von Kindern bis zu 14 Jahren wollen sie erreichen.

Auch die FDP sieht Handlungsbedarf für eine Vereinheitlichung, laut ihrem Verkehrsexperten Valentin Abel liegt der Ball bei den Bundesländern. Ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums sagte der Rheinischen Post, es gebe noch keine einheitliche Position. Die Ursachen für die Unterschiede bei der Radmitnahme seien vielfältig und müssten zwischen den Ländern abgestimmt werden.

Kritik am Flickenteppich

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) kritisiert, dass die Fahrradmitnahme weiterhin kompliziert und teuer sei. Um die Menschen in den ÖPNV zu locken, brauche es eine kostenlose Fahrradmitnahme in Nahverkehrszügen. Dafür müssten die Kapazitäten ausgebaut werden.

Von den Verkehrsministern der Bundesländer heißt es dem Bericht zufolge, die Kapazitäten ließen nicht überall eine kostenlose Mitnahme zu. Zwischen Reisenden könnte es Konflikte geben. Die Regelungen sollten bei der Evaluierung in zwei Jahren erneut diskutiert werden. Für den ADFC dauert das zu lange.


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