4700S Desktop Kit: AMDs Playstation-5-Platine unterstützt Windows 11

Es mutet kurios an, dennoch: Das 4700S Desktop Kit mit Playstation-5-Chip ist mit Windows 11 kompatibel, das Upgrade wird vorgeschlagen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das 4700S Desktop Kit mit Mainboard und CPU-Kühler
Das 4700S Desktop Kit mit Mainboard und CPU-Kühler (Bild: AMD)

Seit einigen Wochen verkauft AMD mit dem 4700S Desktop Kit ein Mini-ITX-Board, auf dem teildeaktivierte Chips der Playstation 5 zweitverwertet werden. Im Golem.de-Testlabor zeigte sich, dass das System für Windows 11 vorbereitet ist und Microsoft mit einem Upgrade wirbt - allerdings erfolgt dieses in Wellen.

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Technische Basis der Platine ist der intern Oberon genannte Chip, den AMD gemeinsam mit Sony entwickelt hat. Neben Secure Boot ist TPM 2.0 als fTPM vorhanden und aktiv, beides lässt sich im BIOS nicht abschalten.

Das SoC an sich weist acht Zen-2-Kerne und 8 MByte L3-Cache auf, der 4700S läuft mit 3,6 GHz bis 4 GHz flotter als in der Playstation 5. Damit entspricht der Chip am ehesten einem Ryzen 7 4750G, der jedoch eine Vega- statt eine RDNA2-Grafikeinheit integriert.

Betrieb erfordert dedizierte Grafik

Der größte Unterschied ist ohnehin die Tatsache, dass AMD beim 4700S die iGPU deaktiviert hat, um der Playstation 5 keine Konkurrenz zu machen. Bei unserem Modell liegt eine Radeon RX 550 als schlichte OEM-Version bei, damit überhaupt ein Bild ausgegeben wird. Als Speicher sind 16 GByte GDDR6 vorhanden, die sich verlötet auf der Rückseite des Boards befinden.

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Offiziell unterstützt das 4700S Desktop Kit maximal eine Geforce GTX 1060 oder eine Radeon RX 590, praktisch lässt es sich auch mit einer Geforce RTX 3080 Ti oder Radeon RX 6900 XT betreiben. Die Anbindung an die Grafikkarte fällt mit PCIe Gen2 x4 extrem langsam aus, was die Performance entsprechend reduziert.

Zur weiteren Ausstattung des Cardinal-Mainboard gehört ein A77E-Chip, also die Embedded-Variante des A78 genannten Fusion Controller Hubs (FCH) aus Zeiten des Sockel FM2+ für die Kaveri-APU.

Die Platine weist vier USB 2.0, drei USB-A 3.2 Gen2, einen USB-A 3.2 Gen1, Gigabit-Ethernet und drei Audioklinken auf. Außerdem Realtek-ALC897-Audio und zwei Sata-Ports für SSDs, denn ein M.2-Slot fehlt.

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Neuro-Chef 18. Okt 2021 / Themenstart

Das war etwas missverständlich formuliert: Yield heißt Ertrag und damit sind das die...

nille02 17. Okt 2021 / Themenstart

Weil sie schon eine Liste Pflegen mit CPU Modellen sie sie mögen oder eben nicht. Zen 1...

OwenBurnett 17. Okt 2021 / Themenstart

@tritratrulala Du vertraust halt darauf das dich der Hersteller deines Mainboards nicht...

ohinrichs 17. Okt 2021 / Themenstart

Wieso, was ist daran denn so besonders?

KlausKoe2 17. Okt 2021 / Themenstart

"Im Bios nicht aktivierbar ..." klingt jetzt nicht sehr safe

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