Schwierige Dreharbeiten

So konnte George Lucas am 22. März 1976 mit den Dreharbeiten beginnen. Der erste Drehtag fand in Tunesien statt. Es waren Teile der Szene, in der R2-D2 und C-3PO von Lukes Onkel gekauft werden, außerdem Teile der Szene, als Luke die Zwillingssonne des Planeten ansieht und mit C-3PO loszieht, um nach dem verschwundenen R2-D2 zu suchen.

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Diese Szenen wurden um das Set des Iglos und dem unteren Teil des Jawa-Sandcrawlers gedreht, der in der Nähe des Salzsees bei Chott el Jerid errichtet wurde. Der Arbeitstag startete bereits um 6:30 Uhr und Schwierigkeiten gab es reichlich, unter anderem, weil die Droiden nicht so funktionierten, wie sie sollten. Um 19:20 Uhr endete der Drehtag, nach der Nachtszene mit Luke und C-3PO, in der sie erkennen, dass R2 verschwunden ist.

Die anstrengenden Dreharbeiten in Tunesien hatten nachhaltigen Einfluss auf Lucas' weiteres Wirken als Regisseur: Die Arbeit litt unter den miesen Wetterbedingungen, Lucas hatte so wenig Spaß, dass er danach 20 Jahre nicht mehr Regie führte.

Am 4. April endeten die Dreharbeiten in Tunesien, am 7. April wurden sie in England wieder aufgenommen. Die Innenaufnahmen fanden in den Elstree und Shepperton Studios statt, vor Ort drehte man außer in Tunesien noch in Mexiko und den USA. Die Umgebung von Yavin am Ende des Films wurde durch die Second Unit in Guatemala aufgenommen. Die große Halle der Rebellen auf Yavin, in der Han und die anderen geehrt werden, wurde in den Shepperton Studios errichtet.

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Die größte Herausforderung waren hier die Hunderten Statisten, denn sie einzukleiden, war eigentlich nicht mehr im Budget. Für die Kostüme in den Hintergründen mietete man darum von einem Kostümfundus 200 olivgrüne Marine-Uniformen und 200 Uniformen der französischen Fremdenlegion.

Der Kampf zwischen Darth Vader und Obi-Wan Kenobi wurde über drei Tage vom 27. bis zum 29. Mai 1976 gedreht. Am 16. Juni wurde die Szene gedreht, als Luke und die anderen von der Vernichtung Alderaans erfahren. Obi-Wan Kenobi lehnt sich hier zurück, spürt den Schmerz der Vernichtung Alderaans und fasst sich an die Stirn. Ein Moment, über den Alec Guinness später sagte: "Ein unverzeihliches Klischee, mir wird noch immer ganz schlecht, wenn ich daran denke."

Die Dreharbeiten endeten am 16. Juli 1976, minimale Nachdrehs gab es noch am 11. Januar 1977.

Die Endfertigung

Die Nachproduktion war da bereits in vollem Gange, ILM musste noch jede Menge Effektsequenzen fertigstellen, George Lucas' damalige Frau Marcia saß am Schnitt des Films.

Vorläufige Versionen wurden immer wieder betrachtet, verworfen, verfeinert. So wurde der Kampf der X-Wings rund um den Todesstern im Finale deutlich gekürzt. Im November 1976 wurde der Trailer geschnitten, am 10. Dezember 1976 war er fertig, die Kosten dafür waren mit 3.915,10 Dollar überschaubar. Mit den Effekten war man da noch immer nicht fertig.

Am 1. März 1977 erhielt schließlich Darth Vader seine Stimme. Lucas hatte zunächst an Orson Welles gedacht, dann aber James Earl Jones kontaktiert. Den Text einzusprechen, war für ihn nur ein Tag Arbeit.

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Erst spät, im März 1977, entstand die Szene mit dem Schachbrett, auf dem die Monster gegeneinander kämpfen. Nachdem man die Szene zuerst mit Menschen in Kostümen hatte drehen wollen, heuerte man schließlich Phil Tippett an, um die Sequenz in Stop-Motion zu gestalten - also mit kleinen Puppen, die per Hand Bild für Bild bewegt werden. Die letzten Effektaufnahmen wurden Anfang Mai 1977 gemacht.

Der Film startete in den USA am 25. Mai 1977 und war sofort ein phänomenaler Erfolg. Dass etwas ganz Großes auf die Kinogänger zukam, wurde auch außerhalb der USA schnell kolportiert. Dennoch startete der Film in Deutschland erst am 9. Februar 1978 - fast ein Dreivierteljahr nach den USA - heute kaum mehr vorstellbar.

Die vielen Veröffentlichungen des Films

Es folgten noch eine Menge weiterer Veröffentlichungen: Die Special Edition mit vielen neuen Effekten startete in den USA am 31. Januar 1997 im Kino, in Deutschland am 20. März 1997. Als VHS-Verleihkassette kam der Film 1982 in die Videotheken, für den Heimgebrauch gab es erst 1985 eine Kaufkassette, in Widescreen kam der Film 1993.

Die DVD erschien am 17. Mai 2005, die erste Blu-ray folgte am 5. November 2015. Seit dem 30. April 2021 gibt es den Film erstmals als UHD.

Der Film, mit dem alles anfing, ist immer noch der Goldstandard in Sachen Star Wars, auch wenn seine direkte Fortsetzung weit besser ist. Dennoch: Hier wird etabliert, worauf seit mehr als 45 Jahren aufgebaut wird.

Hier noch ein Lesetipp: J.W. Rinzler: The Making of Star Wars

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 45 Jahre Krieg der Sterne: The Adventures of George Lucas Making Star Wars
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honk 03. Jun 2022 / Themenstart

Heißt das es sind noch 3 Teile in der mache? Nachdem man schon bei teil 7-9 keine Ideen...

diskostu_muc 27. Mai 2022 / Themenstart

kwt

Garius 26. Mai 2022 / Themenstart

Das ist halt nicht mehr die "echte" Version. In der echten -das weiß jeder- schießt Han...

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