400 Prozent Preissteigerung: Webcam-Preise explodieren

Wer für sein Homeoffice eine Webcam braucht, muss derzeit 100 Euro und mehr ausgeben und hat dann noch Glück.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Logitech-Webcam
Logitech-Webcam (Bild: Logitech)

Homeoffice ist für Millionen Deutsche zur Norm geworden und das schlägt sich auch auf die Nachfrage nach Webcams und deren Preise nieder. Wer jetzt noch keine besitzt, muss tief in die Tasche greifen.

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Eine Logitech HD Pro C920 für 175 Euro? Nichts Ungewöhnliches in der Coronakrise. Da der Preis sich durch Angebot und Nachfrage regelt und Letztere stark angestiegen ist, wird die Webcam, die normalerweise etwa 55 Euro kostet, mittlerweile für den ungefähr dreifachen Preis verkauft.

Die nur unwesentlich bessere Logitech C925e wird ebenfalls ab 175 Euro verkauft, wobei es durchaus Händler gibt, die 250 Euro für das Gerät verlangen, sofern es überhaupt lieferbar ist. Vor der Krise lag der Preis bei etwa 60 Euro.

Auch deutlich einfachere Markenprodukte gibt es von seriösen Händlern nicht mehr unter 100 Euro, wobei in Preisvergleichen oftmals noch Preise auftauchen, die niedriger sind - doch dann stellt sich heraus, dass die Kamera gar nicht lieferbar ist. No-Name-Modelle tauchen vereinzelt noch günstiger auf.

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Das Portal Statista zeigt, dass bei Webcams von einer Preissteigerung von 400 Prozent ausgegangen werden muss. Das ist der Artikel der Stichprobe, der am teuersten wurde. Bei Haarschneide-Kits seien Preissteigerungen von 319 Prozent auszumachen, erklärt Statista mit Blick auf durch die Pandemie beliebte Produkte bei Amazon und Amazon Marketplace.

Arbeitgeber sind für Büroausstattung zuständig

Das Problem trifft Einzelselbständige und Arbeitgeber besonders hart, die Videokonfernzlösungen für sich selbst oder ihre Arbeitnehmer benötigen, um in der Krise arbeitsfähig zu bleiben. Grundsätzlich ist der Arbeitgeber für die Büroausstattung seiner Mitarbeiter zuständig, doch das dürfte derzeit schwer sein. Was bleibt, sind die Smartphones der Mitarbeiter, auf denen Zoom, Skype und viele andere Konferenzlösungen ebenfalls laufen - oder eben der tiefe Griff ins Portemonnaie.

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LordSiesta 23. Apr 2020

Besten Dank für den Bericht, ich hätte gedacht, dass die Kamera wenigstens beim...

cry88 15. Apr 2020

Ach das sind diese Geräte. Ja gut, die hab ich schon häufiger gesehen. Allerdings werden...

trinkhorn 14. Apr 2020

Ich red den jungs von der IT-Infrastruktur nicht rein. Ist nicht mein Bier. Und...

trinkhorn 14. Apr 2020

Ihr habt Scrum Meetings mit 151 Teilnehmern? Wow. Klar, wenn wir ein Townhall haben (was...



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