40 Meter wasserdicht: iPhone als Tauchcomputer

Das iPhone-Gehäuse iGills SE-35 von Amphibian Labs macht es möglich, das Smartphone und eine darauf laufende App bei Tauchgängen über sechs Knöpfe an der Vorderseite unter Wasser zu bedienen. Die in bis zu 40 Meter Tauchtiefe einsetzbare Schutzhülle ist mit einem gläsernen Sichtfenster für die iPhone-Frontkamera ausgestattet, damit der Taucher auch Bilder und Videos aufnehmen kann.

Zur Hülle gehört eine iPhone-App, mit der automatisch ein Taucherlogbuch geführt werden kann. Dazu nutzt die App in der Hülle eingebaute Sensoren für Wasserdruck und Temperatur zur Ermittlung der tatsächlichen Tauchtiefe. Einstellungen für Gerätetauchen mit unterschiedlichen Atemgemischen sind ebenso vorhanden wie Anzeigen für Auftauchvorschriften und den Inertgaspartialdruck(öffnet im neuen Fenster) . Alarme warnen beim Erreichen der maximalen Einsatztiefe beim Tauchen mit Nitrox oder dem Erreichen der Nullzeit(öffnet im neuen Fenster) .
Das Gerät soll so zusammen mit der iGills-App einen Tauchcomputer(öffnet im neuen Fenster) vollständig ersetzen. Weitere technische Details(öffnet im neuen Fenster) lassen sich der Herstellerwebsite entnehmen.







Die App bietet einen Katalog beliebter Tauchreviere mit Bild- und Textinformationen zu den Tauchgängen an und kann zur groben Unterwasserorientierung eine Kompassrose auf dem iPhone-Display einblenden. Auf Knopfdruck kann das Blitzlicht des iPhones als Not- oder Zusatzbeleuchtung aktivieren werden. Die iGills-App(öffnet im neuen Fenster) ist kostenlos über Apples iTunes-Appstore erhältlich.
Jedes Gehäuse wird nach Herstellerangaben vor der Auslieferung in einer Druckkammer getestet. iGills SE-35 funktioniert mit dem iPhone 3GS, 4 und dem 4S. Einen Auslieferungstermin hat Amphibian Labs bislang nicht genannt. Der Preis für das iGills SE-35(öffnet im neuen Fenster) soll bei rund 330 US-Dollar liegen.