3G: Telefónica legt sich bei UMTS-Abschaltung fest

Vorerst will Telefónica die drei Netzstandards GSM, UMTS und LTE weiter parallel betreiben.

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Telefónica-Technik in der Hamburger Hochbahn
Telefónica-Technik in der Hamburger Hochbahn (Bild: Telefónica)

Auch Telefónica hat sich darauf festgelegt, wann das 3G-Netz abgeschaltet wird. "Unsere Pläne sehen vor, die genutzten 3G-Frequenzen bis spätestens 2022 schrittweise für effizientere Technologien wie LTE umzuwidmen", erklärte ein Unternehmenssprecher dem Onlinemagazin Teltarif.

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Man werde den Mobilfunk vorerst auch weiterhin über die drei Netzstandards GSM, UMTS und LTE betreiben, während parallel mit dem 5G-Ausbau begonnen werde. Nach eigenen Angaben verfügt der Netzbetreiber bei UMTS deutschlandweit über eine Netzabdeckung von über 90 Prozent. Über das maximal mit HSPA und HSPA+ aufgerüstete UMTS-Netz bietet Telefónica Deutschland seinen Kunden Datengeschwindigkeiten bis zu 42 MBit/s.

Die beiden anderen Netzbetreiber Deutsche Telekom und Vodafone haben bereits mit der Abschaltung des UMTS-Netzes begonnen. Vodafone schaltet sein UMTS-Netz bis zum Sommer 2021 komplett ab. Vodafone nutzt bereits zwei seiner drei UMTS-Blöcke für LTE. "In 14 Monaten wird der letzte Block in 4G und 5G umgewidmet", sagte Guido Weißbrich, Bereichsleiter Netzplanung bei Vodafone, am 7. Mai 2020.

Die Telekom hat noch keinen Termin für die komplette UMTS-Abschaltung genannt, reduziert jedoch bereits bundesweit die Kapazität im 3G-Netz. Für 3G kommen nur noch 5 MHz mit einem Träger (UARFCN 10836) zum Einsatz, zuvor waren es 10 MHz und zwei Träger. Laut dem Youtuber Tobias Dirking "wird das 3G-Netz dadurch an ein paar wenigen Sendern in Großstädten spürbar langsamer und überlastet schneller".

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Die Anzahl der Basisstationen ist laut Jahresbericht 2019 der Bundesnetzagentur (PDF) bis zum Jahresende 2019 auf 190.595 angestiegen, Ende 2018 waren es 181.640. Ende 2019 betrug die Zahl der in Betrieb befindlichen LTE-Basisstationen 62.567 (2018: 54.911). 57.457 Basisstationen entfielen auf UMTS/3G (2018: 57.180) und 70.432 Basisstationen auf GSM/2G (2018: 69.549). Zum Jahresende 2019 wurden zudem 139 5G-fähige Basisstationen in Betrieb genommen.

In der Praxis werden vielfach Funk-Basisstationen eingesetzt, die GSM, UMTS und LTE integrieren. Solche Basisstationen zählen daher mehrfach, so dass die Zahl der physischen Antennenstandorte etwas weniger als die Hälfte der Funk-Basisstationen beträgt (Ende 2019: 81.282).

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spezi 14. Mai 2020

Bitte. Man muss aber bedenken: Cellmapper bekommt seine Daten per Crowdsourcing, d.h. von...

Kadjus 14. Mai 2020

und damit der Empfang weiter möglich ist, können die das gern machen. Da gerade im...



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