3G-Abschaltung: Telekom-Mobilfunkverträge nennen UMTS-Ende

In den Verträgen der Telekom wird jetzt auf die Vergänglichkeit der UMTS-Lizenzen hingewiesen. Die Frequenzen waren immer nur bis 2020 zugewiesen.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom übernahm überzählige Netzstandorte von Telefónica Deutschland.
Telekom übernahm überzählige Netzstandorte von Telefónica Deutschland. (Bild: Telefónica O2)

Die Deutsche Telekom erklärt in ihren Mobilfunkverträgen neuerdings, dass UMTS nur bis zum Jahresende 2020 verfügbar ist. Dort heißt es: "Die jeweilige örtlich (geographisch) verfügbare Mobilfunk-Technologie ist unter telekom.de/netzausbau einsehbar. Die dort aufgeführte Netztechnologie 3G (UMTS - Universal Mobile Telecommunications System - und HSPA - High Speed Packet Access-) im Mobilfunknetz der Telekom ist - vorbehaltlich einer Verlängerung - nur bis zum 31.12.2020 verfügbar."

Stellenmarkt
  1. SAP Basis-Administrator (m/w/d)
    Stadtwerke Bonn GmbH, Bonn
  2. IT-Systemingenieur (m/w/d) Active Directory / Exchange
    Helios IT Service GmbH, Berlin
Detailsuche

Über die Änderung der Vertragstexte hat zuerst das Blog tk-world.de berichtet. Die Bundesnetzagentur hält die im Jahr 2000 versteigerten UMTS-Frequenzen, die bis Ende 2020 zugeteilt sind, für den neuen 5G-Mobilfunk geeignet. Deshalb sei rechtzeitig über die erneute Bereitstellung der 3G-Frequenzen zu entscheiden. UMTS müsste damit abgeschaltet werden.

Hier handelt es sich um die gepaarten Frequenzen im 2-GHz-Band aus den Bereichen 1.920 MHz bis 1.980 MHz (Unterband) und 2.110 bis 2.170 MHz (Oberband).

Noch nichts festgelegt

Dem Onlinemagazin Teltarif.de sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme auf die Frage nach dem Abschalten der UMTS-Netze, um Frequenzen für 5G zu bekommen: "Das sind durchaus Szenarien, die durchgespielt werden. Es wurde aber noch nichts festgelegt. Wenn wir uns dazu entscheiden, einen Standard zu Gunsten eines anderen abzuschalten, wäre das UMTS, aber nicht GSM."

Golem Akademie
  1. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der neue Mobilfunkstandard kommt bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s, bei einigen Anwendungen sogar 20 GBit/s, eine sehr niedrige Latenzzeit von weniger als 1 Millisekunde und hohe Verfügbarkeit erreichen. Weltweit werden 100 Milliarden mobilfunkfähige Geräte gleichzeitig ansprechbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


spezi 25. Jan 2017

Ja. Ich hatte gestern eigentlich einen anderen Link gesucht, zu einem Artikel zu diesem...

FreiGeistler 25. Jan 2017

Stell doch im Browser Javascript ab.

Spaghetticode 25. Jan 2017

Im O-Netz hat man bei fast allen Discountern LTE. Mir bekannte Ausnahmen ohne LTE...

southy 25. Jan 2017

Dein tolles Nicht-Smartphone kann aber schon GSM, oder? Wofür braucht es dann UMTS?

Youssarian 25. Jan 2017

Von der ETSI, also einer Behörde. Übrigens: Warum glaubst Du, Dich auf einer...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  2. Fusionsgespräche: Orange und Vodafone wollten zusammengehen
    Fusionsgespräche
    Orange und Vodafone wollten zusammengehen

    Die führenden Netzbetreiber in Europa wollen immer wieder eine Fusion. Auch aus den letzten Verhandlungen wurde jedoch bisher nichts.

  3. Spielfilm: Matrix trifft Unreal Engine 5
    Spielfilm
    Matrix trifft Unreal Engine 5

    Ist der echt? Neo taucht in einem interaktiven Programm auf Basis der Unreal Engine 5 auf. Der Preload ist bereits möglich.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /