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Der 3Doodler im Einsatz
Der 3Doodler im Einsatz (Bild: Golem.de)

Die Kunststoffe: ABS und PLA

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Vom 3Doodler verarbeitet werden Polyactide (PLA) und Acrylnitril-Butadien-Styrole (ABS) in Form von Kunststoffdrähten. PLA ist ein synthetisches Polymer, welches zu den Polyestern zählt und zu den Thermoplasten gehört. Damit ist es in einem bestimmten Temperaturbereich verformbar und kann beliebig oft erwärmt und wieder abgekühlt werden, erst bei Überhitzung setzt die thermische Zersetzung des Materials ein.

Die Glastemperatur - also die Temperatur, ab der die Erweichung des Kunststoffes einsetzt - liegt zwischen 45 und 65 °C, bei Temperaturen zwischen 150 und 160 °C schmilzt der Stoff. Durch die niedrige Glastemperatur dauert es etwas länger, bis das PLA wieder an der Luft erhärtet. Der 3Doodler wird bei der Einstellung für PLA auf 190 bis 240 °C erhitzt.

PLA haftet besser als ABS auf Papier, Glas, Metall und Keramik. Laut dem Hersteller soll es auch günstiger für das Malen von Winkeln und Ecken sein.

ABS ist ein Terpolymer und besteht aus den drei Monomerarten Acrylnitril, 1,3-Butadien und Styrol. Letzteres bildet dabei rund 50 Prozent des Terpolymers. ABS gehört ebenso zu den Thermoplasten.

Die Glastemperaturen der Monomere liegen bei -85°C (Butadien), 106 bis 122 °C (Styrol) und 133 bis 142 °C (Acrylnitril). In der Praxis erweicht ABS bei Temperaturen zwischen 95 und 110 °C, in einem Temperaturbereich von 220 bis 250 °C schmilzt es.

Beim Malen erhärtet ABS durch die hohe Glastemperatur schneller, so dass mit dem 3Doodler bei Verwendung dieses Kunststoffes einfacher Linien in der Luft gemalt werden können. ABS haftet auch wesentlich schlechter an Stoffen wie Papier und Metall und lässt sich dadurch leichter von ihnen lösen.

PLA hält nur auf wenigen Oberflächen

Beide Kunststoffe haben Vor- und Nachteile. PLA soll laut dem Hersteller ja auf vielen Oberflächen halten. Wir haben einige ausprobiert und enttäuschenderweise nur wenige gefunden, auf denen er sich hält.

Vor allem auf glatten Oberflächen wie Glas, Metall, Plastik, Alufolie, Stein und Papier fällt PLA schon bei leichter Berührung ab. Auf Stoff und rauen Oberflächen, zum Beispiel rauem Papier, hält der Kunststoff mitunter, lässt sich jedoch leicht entfernen. Auf Oberflächen, die mit Acrylfarbe bestrichen wurden, hält PLA sehr gut und lässt sich nur mit Gewalt entfernen; das gilt auch für ABS.

PLA ist härter als ABS und bricht bei leichter Biegung. Der Kunststoff bleibt nach dem Austreten aus der Düse länger warm und formbar, was das Malen in der Luft sehr schwierig macht: Bei einem Versuch, in der Luft zu malen, sinkt die gemalte Masse auf das Papier - es sei denn, man wartet, bis sie abkühlt, und hält solange den Doodler oder den Strang still.

 Krach, krakeln, knödelnIn der Luft malen und Kunststoffe wechseln 

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Hannes884 23. Jul 2016

Es stimmt zwar noch, dass für das 3D zeichnen noch Langmut benötigt. Doch mit etwas Übung...

Fleder 08. Apr 2014

Sinnfreier Artikel... Stellt euch vor, die bringen einen neuen Belistift von einer großen...

Realist_X 07. Apr 2014

Danke!

MaX 07. Apr 2014

Genau das hatte ich mir beim lesen auch gedacht.

Anonymer Nutzer 07. Apr 2014

Aha. Und das Geräusch. Und die Vermischung. Und 25 für 10¤.



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