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Der 3Doodler im Einsatz
Der 3Doodler im Einsatz (Bild: Golem.de)

Krach, krakeln, knödeln

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Zum Arbeiten mit dem Doodler gibt es zwei Knöpfe: den Fast Button, der sich näher an der Spitze befindet, und darüber den Slow Button. Die Schaltflächen sollen bestimmen, wie schnell der Kunststoff aus der Spitze austritt - allerdings spüren wir weder bei der Geschwindigkeit des Extrudierens noch bei der Kühlung einen Unterschied.

Um den Kunststoff zu entfernen, werden beide Knöpfe gedrückt. Der 3Doodler ist im Betrieb recht laut. Bei der Arbeit damit hat uns das weniger gestört, die Kollegen reagierten allerdings genervt.

Wir waren anfangs am Verzweifeln angesichts unserer gekrakelten Werke und Linien. Linien waren eine Herausforderung: Wenn der Nutzer mit der Stiftspitze nicht korrekt auf der Unterlage aufkommt, entstehen Knödel aus Kunststoff an der Spitze des 3Doodlers. Diese sind manchmal leicht an einem Blatt Papier abzustreichen.

Wenn das nicht ging, haben wir anfangs mehrmals reflexhaft versucht, sie mit dem Finger abzustreichen, wobei wir uns Brandwunden zugefügt haben. Die Spitze wird bei ABS rund 140 °C, bei PLA rund 110 °C heiß. Deshalb ist der Doodler auch nicht für Kinder zu empfehlen. Darauf wird auf der Packung hingewiesen.

Nicht zu schnell und nicht zu langsam

Schwierig ist auch, die richtige Geschwindigkeit zu finden. Bei langsamem Arbeiten stockt der 3Doodler oft, da er verstopft und erst nacherhitzen muss. Bei zu schnellem Arbeiten entstehen häufig Lücken, da der Kunststoff nicht gleichmäßig abgegeben wird.

Das Verbinden von Linien, etwa um einen Würfel zu malen, fiel uns zu Beginn schwer. Bei dem Versuch, zwei senkrechte Linien miteinander durch eine waagrechte zu verbinden, scheiterten wir meist, da die Spitze des 3Doodlers so heiß wird, dass das Ende der senkrechten Linie dabei schmilzt. Noch schwerer wurde es, wenn die beiden zu verbindenden Teile lose, sprich nicht auf einem Papier sind. Für diesen Fall haben wir uns ein bis zwei Arme mehr gewünscht.

Mit einiger Übung haben wir Spaß am 3Doodler gefunden und auch erfreuliche Ergebnisse erzielt. Am einfachsten ist es, mit einer Schablone anzufangen und diese allmählich zu füllen, damit sie ihr Volumen erhält. Zudem empfehlen wir, das Werk in mehrere Einzelteile zu trennen und sie später zu verbinden. Denn das erspart die Mühe, mit dem recht dicken 3Doodler Winkel und Ähnliches zu füllen. So ist es möglich, Figuren von einigen Zentimetern Höhe aufzubauen oder flache Figuren für Mobiles zu formen.

In der Luft zu malen, fällt allerdings auch mit einiger Übung schwer - vor allem, ein Tempo zu finden, bei dem das heiße Plastik nicht abfällt und die Linien gleich hoch werden. Problematisch ist auch das Verbinden von Strang zu Strang.

Zudem ist uns aufgefallen, dass der Doodler die Kunststoffstränge hin und wieder nicht greift - und das mitunter für mehrere Stunden. Für dieses Problem haben wir keine vernünftige Lösung gefunden.

 3Doodler im Test: Mit Geduld und DruckerDie Kunststoffe: ABS und PLA 

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Hannes884 23. Jul 2016

Es stimmt zwar noch, dass für das 3D zeichnen noch Langmut benötigt. Doch mit etwas Übung...

Fleder 08. Apr 2014

Sinnfreier Artikel... Stellt euch vor, die bringen einen neuen Belistift von einer großen...

Realist_X 07. Apr 2014

Danke!

MaX 07. Apr 2014

Genau das hatte ich mir beim lesen auch gedacht.

Anonymer Nutzer 07. Apr 2014

Aha. Und das Geräusch. Und die Vermischung. Und 25 für 10¤.



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