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3DO: Quellcode der schlechtesten Version von Doom veröffentlicht

Wer sich für Spieleprogrammierung auf etwas exotischeren Plattformen interessiert, kann jetzt einen besonders interessanten Abstecher wagen: Der Quellcode für Doom auf dem 3DO ist veröffentlicht. Die Entwicklerin erzählt, warum ihr Port der schlechteste ist – bis auf die Musik.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Doom (Bild: Bethesda)
Artwork von Doom Bild: Bethesda

Der Quellcode von Doom(öffnet im neuen Fenster) dem 3DO ist auf Github veröffentlicht worden. Zu diesem Anlass erzählt Rebecca Ann Heineman(öffnet im neuen Fenster), wie schwer ihr Job bei der Portierung 1995 war. Rund zwei Monate Zeit hatte sie demnach, um Doom für die Konsole 3DO(öffnet im neuen Fenster) zu portieren. Wie die Entwicklerin jetzt schreibt, trat sie die Aufgabe unter der falschen Annahme an, nicht viel mehr als eine weitgehend fertige Version neu kompilieren zu müssen.

Stattdessen musste sie zahlreiche Workarounds finden und quasi Tag und Nacht arbeiten, um wenigstens eine halbwegs passable Fassung fertigzustellen – was ihr nach eigener Einschätzung trotzdem nicht so richtig gelungen ist. "Ich wünschte mir sehr, dass ich 1995 mehr Zeit für das Polishing gehabt und so nicht den schlechtesten Port von Doom, sondern den besten gemacht hätte", so Heineman.

Immerhin: Statt Heineman zeitaufwendig den Soundtreiber portieren zu lassen, heuerte das Entwicklerstudio Art Data Interactive einfach eine Band an, die die Musik neu einspielte, so dass das Ergebnis relativ unkompliziert als Streaming Audio eingebunden werden konnte. "Das war eine exzellente Entscheidung – während die Grafik eher glanzlos war, gab es für die Musik sehr viel Lob von den Kritikern", schreibt die Entwicklerin.


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