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3DMark: Neue Benchmarks für Raytracing und integrierte GPUs kommen

Zwei neue Benchmarkszenen sind beim 3DMark -Entwickler UL in Arbeit: Night Raid testet integrierte Grafikeinheiten und soll auch auf ARM -Geräten laufen. Der noch unbenannte Raytracing-Benchmark testet die von Nvidia beworbene Reflexionstechnik. Interessanterweise kooperiert UL dazu auch mit AMD .
/ Oliver Nickel
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Night Raid beansprucht integrierte Grafikeinheiten. (Bild: UL)
Night Raid beansprucht integrierte Grafikeinheiten. Bild: UL

Der Softwareentwickler UL arbeitet an zwei neuen Benchmarkprogrammen(öffnet im neuen Fenster) unter dem bekannten Markennamen 3DMark. Der Test Night Raid soll die Leistung integrierter Grafikeinheiten testen. Später soll ein Benchmark-Programm für Raytracing veröffentlicht werden. Dabei handelt es sich um die Software, die Golem.de bereits vorab für den Test von Nvidia Turing nutzen konnte.

Night Raid spezialisiert sich auf Geräte der Kategorie Always-Connected-PC. Der Hersteller zählt dazu Windows-Geräte mit Intel-, AMD- oder ARM-Prozessor und integrierter Grafikeinheit. Der Benchmark wird also auch auf der Echtzeit-Emulation von Windows-10-on-ARM laufen, allerdings spricht das Unternehmen nicht von einem Support für das eingeschränkte Windows 10 im S-Modus.

3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti)
3D Mark Raytracing Demo (RTX 2080 Ti vs. GTX 1080 Ti) (01:29)

Der Test unterstützt zudem DirectX 12. UL will die Software ab Anfang Oktober 2018 verfügbar machen. Ein erstes Bild zeigt eine Figur auf einem futuristischen Fahrzeug unter einem Gebäude. Drumherum schwirren diverse Drohnen.

Raytracing-Test noch ohne Namen

Der bereits in einer Vorschau gezeigte Ray-Tracing-Benchmark wird vom Hersteller noch einen anderen Namen erhalten. Die erste Demo zeigt ein stark reflektierendes Raumschiff beim Anflug in ein Raumdock. Der Fokus liegt dabei auf übertrieben spiegelnden Materialien, um den Raytracing-Effekt möglichst deutlich zu zeigen. Beim Ausprobieren zeigt sich, dass eine neue Nvidia Geforce RTX 2080 Ti subjektiv betrachtet wenig schneller ist als eine Geforce GTX 1080 Ti. Direkte Frameratenvergleiche sind bisher nicht erwünscht.

Den Raytracing-Benchmark entwickelt UL in Zusammenarbeit mit Nvidia und Intel, aber auch mit Konkurrent AMD. RX-Vega-Grafikkarten sind nicht explizit für Raytracing ausgelegt, im Gegensatz zu den von Nvidia beworbenen Turing-Modellen. In Kooperation mit Microsoft wird es zudem eine Ray-Tracing-API geben, um die Technik für Windows-Geräte schneller markttauglich zu machen. Der Benchmark soll offiziell ab dem vierten Quartal 2018 erscheinen.


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