Abo
  • Services:

3DMark für Android: Futuremark verbannt mogelnde Geräte aus Benchmarkliste

Mit der neuen Version des 3DMark für Android hat Futuremark einige "verdächtige" Geräte aus der Onlineliste der App verbannt. Der Grund: Smartphones und Tablets von HTC und Samsung mogeln bei dem beliebten Benchmark.

Artikel veröffentlicht am ,
Futuremark streicht Geräte von Samsung und HTC aus der Benchmarkliste.
Futuremark streicht Geräte von Samsung und HTC aus der Benchmarkliste. (Bild: Futuremark/Screenshot: Golem.de)

"Delisted" heißt es für die Smartphones HTC One, One Mini, Samsung Galaxy Note 3 und das Tablet Galaxy Note 10.1 in der Benchmarkliste zu 3DMark für Android von Futuremark. Die Einträge befinden sich nun ganz am Ende der Liste, bei den Samsung-Geräten sind jeweils beide Versionen mit unterschiedlichen SoCs (Exynos oder Snapdragon) betroffen.

Stellenmarkt
  1. Qimia GmbH, Köln
  2. McFIT GMBH, Berlin

Diese Liste gilt ab sofort, kurz nach der Veröffentlichung der Version v1.2.0.1232 des 3DMark, die im Play Store kostenlos heruntergeladen werden kann. In einer knappen Mitteilung weist Futuremark auf die Streichung der Geräte hin, weil diese "verdächtige Werte" geliefert hätten.

Wie genau die Smartphones und Tablets mogeln, gibt Futuremark nicht an. Schon früher wurde aber bekannt, dass das Galaxy S4 seinen Chip bei Benchmarks hochtaktet, was auch beim Note 3 der Fall ist. Auch Geräte von Asus und LG sollen ähnlich verfahren, ihre von den Herstellern gerne "Optimierungen" genannten Methoden betreffen aber offenbar nicht den 3DMark.

  • Liste der gebannten Geräte vom 26. November 2013 (Screenshot: Golem.de)
Liste der gebannten Geräte vom 26. November 2013 (Screenshot: Golem.de)

Solche Optimierungen sind bei der Weiterentwicklung von Hard- und Software üblich, solange die Unternehmen sich dabei an gewisse Spielregeln halten. Bei Grafikbenchmarks wie dem 3DMark gilt unter anderem, dass die Anwendung mit der gleichen Bildqualität berechnet werden muss wie jedes andere Programm auch. Das ist auch die erstgenannte Regel bei Futuremark, die Benchmarkentwickler weisen darauf nun noch einmal ausdrücklich hin.

Darin heißt es auch unmissverständlich, dass das Gerät "seine übliche Funktionsweise auf Basis der Erkennung des Benchmarks nicht verändern darf". Beim Höhertakten des Grafikprozessors, was bei den jüngst bekanntgewordenen Mogeleien einer der häufigsten Tricks ist, wird diese Regel wohl deutlich verletzt. Das gilt insbesondere, wenn die Anwendungserkennung nur bei Benchmarks zuschlägt, wie das beim Galaxy Note 3 der Fall gewesen sein soll. Samsung gab später an, dass auch einige eigene vorinstallierte Programme so beschleunigt werden - von einem höheren Takt für Spiele, die davon für den Anwender merkbar profitieren könnten, war aber nie die Rede.

Sehr deutlich wird Futuremark auf der Seite mit seinen Spielregeln auch zum Grund für die Streichungen aus der Bestenliste: "Wir werden nicht zulassen, dass unsere Benchmarks dazu benutzt werden, Leute in die Irre zu führen." Daher können Anwender verdächtige Geräte auch direkt per E-Mail an Futuremark melden. Um fair zu bleiben, haben die Unternehmen aber auch ein Widerspruchsrecht, das auch dann gilt, wenn eine neue Softwareversion die zweifelhaften Optimierungen rückgängig macht. Die Streichungen betreffen auch den "Device Channel" in der App selbst, wo der Nutzer eines betroffenen Geräts nun keine Vergleichswerte mehr findet.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,99€
  2. 4,99€
  3. (verbleibt danach dauerhaft im Account)

DasVerderben 27. Nov 2013

Noch besser wäre, den dreifachen Wert, der erschummelt wurde, beim Benchmarkwert abziehen :)

Endwickler 27. Nov 2013

Ah, die Einstellung eines Sklavenhändlers. :-)

nmSteven 27. Nov 2013

sowohl beim Auto als auch bei Smartphones und Tablets gibt es bestimmte technische...


Folgen Sie uns
       


AMD Athlon 200GE - Test

Der Athlon 200GE ist ein 55 Euro günstiger Chip für den Sockel AM4. Er konkurriert daher mit Intels Celeron G4900 und Pentium G5400. Dank zwei Kernen mit SMT und 3,2 GHz sowie einer Vega-3-Grafikeinheit schlägt er beide Prozessoren in CPU-Benchmarks und ist schneller in Spielen, wenn diese auf der iGPU laufen.

AMD Athlon 200GE - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs
Mobile-Games-Auslese
Tinder auf dem Eisernen Thron - für unterwegs

Fantasy-Fanservice mit dem gelungenen Reigns - Game of Thrones, Musikpuzzles in Eloh und Gehirnjogging in Euclidean Skies: Die neuen Mobile Games für iOS und Android bieten Spaß für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile Gaming Microsoft Research stellt Gamepads für das Smartphone vor
  2. Mobile-Games-Auslese Bezahlbare Drachen und dicke Bären
  3. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

    •  /