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3D Xpoint: Intel liefert bald Optane-SSDs und Optane-DIMMs aus

Im laufenden Jahr sollen Produkte basierend auf 3D-Xpoint-Speicher rund 10 Prozent von Intels Umsatz ausmachen, richtig los geht es 2018. Bis dahin gibt es kleine SSDs als Schreib-Cache für Notebooks und Sample-DIMMs für Cloud-Anbieter.

Artikel veröffentlicht am ,
Optane-SSD für einen M.2-Slot
Optane-SSD für einen M.2-Slot (Bild: Intel)

Intel-Chef Brian Krzanich hat einen Ausblick auf die Zukunft von 3D Xpoint gegeben (siehe Transkript bei Seekingalpha). So bezeichnet der Hersteller einen nicht flüchtigen Speicher, der sich von der Geschwindigkeit, der Latenz und der Haltbarkeit her zwischen DRAM und Flash positionieren soll. Daher fällt 3D Xpoint in die Kategorie des sogenannten Storage Class Memory.

  • Optane Memory 8000p alias Stoney Beach (Bild: Intel)
  • Optane Memory 8000p alias Stoney Beach (Bild: Intel)
  • Optane Memory 8000p alias Stoney Beach (Bild: Intel)
Optane Memory 8000p alias Stoney Beach (Bild: Intel)
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Auf 3D Xpoint basierende Produkte werden als Optane vermarktet, die ersten sollen noch in diesem Quartal für Umsatz sorgen. Krzanich zufolge plant Intel, Optane-SSDs in den kommenden Wochen an Partner zu verkaufen. Lenovo etwa will diverse Notebooks mit Optane Memory ausstatten, um damit die Systeme zu beschleunigen. Die Module nutzen 16 oder 32 GByte an 3D-Xpoint-Speicher und werden als Lese- wie als Schreibpuffer genutzt, die einer langsamen Festplatte vorgeschaltet sind.

Wie Intels eigenes Render-Bild verrät, handelt es sich dabei um den Optane Memory 8000p alias Stoney Beach. Die SSDs im M.2-Kärtchenformat sind mit zwei PCIe-3.0-Lanes angebunden und sollen verglichen mit NAND-Flash-basierten SSDs unter anderem mehr Input-/Output-Operationen pro Sekunde bei geringer Tiefe der Befehlsschlange liefern, was Prosumer-Workloads deutlich beschleunigen könne. Davon sprachen Dell und Lenovo vor einigen Wochen auf der Elektronikmesse CES und gaben sich optimistisch.

Auf Memory folgen DIMMs und dann große SSDs

Ebenfalls im ersten Quartal 2017 will Intel seine Partner mit Optane-DIMMs bemustern. Die Speicherriegel passen in DDR4-Slots und werden zur Evaluierung an ausgewählte Großkunden im Data- und Cloud-Center-Segment verschickt. 2018 sollen große SSDs folgen und Intels Umsatz kräftig steigern. Ein riesiger, nicht flüchtiger Speicher-Pool soll unter anderem die künstliche Intelligenz verbessern, an der viele Hersteller arbeiten.

In eine ähnliche Richtung geht HPEs The Machine, die künftig vollständig auf Storage Class Memory setzen soll. Während Intel nach eigener Aussage demnächst Optane-Produkte ausliefert, ist Flash Forward mit seinem 3D-ReRAM um Monate hinterher.



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maverick1977 30. Jan 2017

NVMe ist ausgereizt? Ich kenne keine SSD-Module, die 4 Lanes auch mit tatsächlichen 4 GB...

maverick1977 30. Jan 2017

Aber was bringt Dir 3D-XPoint-Speicher, der von 4 nur 2 Lanes nutzt? Also ich muss...

floewe 30. Jan 2017

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