Abo
  • Services:
Anzeige
Fußball wird dreidimensional (Symbolbild).
Fußball wird dreidimensional (Symbolbild). (Bild: MIT)

3D-Videos: MIT-Software erzeugt 3D-Fußballvideos aus 2D-Bildern

Fußball wird dreidimensional (Symbolbild).
Fußball wird dreidimensional (Symbolbild). (Bild: MIT)

Dreidimensionale Fußballvideos erstellt ein Algorithmus, den MIT-Forscher entwickelt haben. Er überlagert 2D-Bilder mit 3D-Bildern, wobei letztere aus einem Computerspiel stammen.

Aus 2D mach 3D: Forscher aus den USA und dem arabischen Emirat Katar haben eine Technik entwickelt, um herkömmliche zweidimensionale Videoaufnahmen von Fußballspielen in dreidimensionale zu konvertieren. Das System nutzt ein Werkzeug aus einem Computerspiel: die Software Pix von Microsoft, die bei der Entwicklung von Spiel Fifa 13 zum Einsatz kam.

Anzeige

Spiele wie Fifa 13 beinhalten detaillierte 3D-Karten der Spieleumgebung, in diesem Fall eben eines Fußballfeldes. Während der Spieler seine Figur über das Feld laufen lässt, passt das Spiel die Karte entsprechend an und erzeugt aus der 3D-Szene eine 2D-Ansicht.

Pix nimmt Screenshots auf

Diese Funktion machten sich die Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und des Qatar Computing Research Institute (QCRI) zunutze - indem sie zunächst Fifa 13 spielten, dabei mit Hilfe des Analysewerkzeugs Pix kontinuierlich Screenshots ihrer Aktionen aufnahmen. Aus den Screenshots extrahierten sie die entsprechende 3D-Ansicht.

Aus diesen Screenshots ließen sie zudem einen Standardalgorithmus zum Vergleich von Bildern diejenigen heraussuchen, die die Blickwinkel und die Spielerpositionen am besten abbildeten. Diese legten sie zusammen mit den dazugehörigen 3D-Ansichten in einer Datenbank ab.

Algorithmus sucht Screenshots zu Videobildern

Der Algorithmus durchsucht dann in einem 2D-Video eines Fußballspiels für jedes Einzelbild die Datenbank nach rund zehn passenden Screenshots. Diese wiederum zerlegt er noch einmal, wobei er nach Übereinstimmungen zwischen Details in den Videobildern und den Screenshots sucht. Findet der Algorithmus diese Übereinstimmungen, legt er die zu den Screenshots dazugehörigen Tiefeninformationen über das 2D-Bild und erzeugt so ein 3D-Videobild.

Die Ergebnisse sind nach Angaben der Forscher recht überzeugend. Es treten praktisch keine Artefakte in den 3D-Bildern auf. Allerdings dauert es etwa eine Drittelsekunde, um ein 2D-Bild aus dem Video in ein 3D-Bild zu wandeln. Da die Einzelbilder parallel verarbeitet werden, bleibt es aber dabei. Wird bei einer Übertragung eine Verzögerung von ein bis zwei Sekunden eingeplant, sollte das als Zwischenspeicher für ein ruckelfreies Bild ausreichen.

Die 3D-Bilder können auf 3D-fähigen Fernsehen oder auf VR-Brille betrachtet werden - sei es ein Oculus Rift oder ein Cardboard mit einem Smartphone darin.


eye home zur Startseite
wp (Golem.de) 10. Nov 2015

Danke für den Hinweis. Ist geändert. wp (Golem.de)

Thegod 10. Nov 2015

Sorry wenn ich dies sage, aber ich denke du hast keine Ahnung wovon du redest. Ich habe...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Moritz J. Weig GmbH & Co. KG, Mayen
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. OSRAM GmbH, Regensburg
  4. Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-10%) 17,99€
  2. 44,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. SUNET

    Forschungsnetz erhält 100 GBit/s und ROADM-Technologie

  2. Cisco

    Kontrollzentrum verwaltet Smartphones im Unternehmen

  3. Datenschutz

    Facebook erhält weiterhin keine Whatsapp-Daten

  4. FTTH

    Telekom will mehr Kooperationen für echte Glasfaser

  5. Open Data

    OKFN will deutsche Wetterdaten befreien

  6. Spectrum Next

    Voll kompatible Neuauflage des ZX Spectrum ist finanziert

  7. OmniOS

    Freier Solaris-Nachfolger steht vor dem Ende

  8. Cybercrime

    Computerkriminalität nimmt statistisch gesehen zu

  9. Red+ Kids

    Vodafone führt Tarif für Kinder unter zehn Jahren ein

  10. Quantencomputer

    Alleskönner mit Grenzen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Moto G5 und Moto G5 Plus im Test: Lenovo kehrt zur bewährten Motorola-Tradition zurück
Moto G5 und Moto G5 Plus im Test
Lenovo kehrt zur bewährten Motorola-Tradition zurück
  1. Miix 720 Lenovos High-End-Detachable ist ab 1.200 Euro erhältlich
  2. Lenovo Händler nennt Details des Moto G5
  3. Miix 320 Daten zu Lenovos neuem 2-in-1 vorab veröffentlicht

Miniatur Wunderland: Schiffe versenken die schönsten Pläne
Miniatur Wunderland
Schiffe versenken die schönsten Pläne
  1. Transport Üo, der fahrbare Ball
  2. Transport Sea Bubbles testet foilendes Elektroboot
  3. Verkehr Eine Ampel mit Kamera und Gesichtserkennung

Ryzen 5 1600X im Test: Der fast perfekte Desktop-Allrounder
Ryzen 5 1600X im Test
Der fast perfekte Desktop-Allrounder
  1. UEFI-Update Agesa 1004a lässt Ryzen-Boards schneller booten
  2. RAM-Overclocking getestet Ryzen profitiert von DDR4-3200 und Dual Rank
  3. Ryzen 5 1500X im Test AMD macht Intels Vierkernern mächtig Konkurrenz

  1. Re: Google, DARPA, Facebook...

    Fotobar | 18:20

  2. mydealz.de

    DY | 18:20

  3. Re: Noch mehr unfreiwilliger Seelen-Striptease!

    Fotobar | 18:17

  4. Re: Niemand hat die Absicht, Ihre Gedanken zu...

    Fotobar | 18:14

  5. Re: In dem Alter brauchen die kein Handy.

    das_mav | 18:12


  1. 18:14

  2. 17:47

  3. 16:19

  4. 16:02

  5. 15:40

  6. 14:51

  7. 14:17

  8. 13:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel