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3D-TV und Digitalkameras: Verbraucherzentrale warnt vor Betrug bei Amazon-Marketplace

Betrüger versuchen, über sehr günstige Angebote mit Amazon-Marketplace-Nutzern in Kontakt zu kommen. Amazon verhindert zwar die Verkäufe, doch die Anbieter stellen immer wieder neue Angebote ein.

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3D-TV und Digitalkameras: Verbraucherzentrale warnt vor Betrug bei Amazon-Marketplace
(Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor einer Betrugswelle bei Amazon-Marketplace. Seit Dezember 2012 würden Artikel wie 3D-Fernseher und Digitalkameras oft zu einem Drittel des üblichen Preises angeboten. Doch laut Verbraucherschützer kommt keiner der Verkäufe je zur Auslieferung, denn es handelt sich offenbar um einen "strategisch geplanten Dauerangriff von Trickbetrügern", weshalb Amazon immer wieder die Kaufabwicklung stoppt und mitteilt: "Es gibt ein kleines Problem mit Ihrer Bestellung"

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Bei E-Mail-Nachfragen zu einem Kauf schützt Amazon die Kunden- und Verkäuferdaten durch eine Weiterleitungsfunktion und eine Filterfunktion. Die Verkäufer wählen deshalb als Anbieternamen meist ihre E-Mail-Adresse, um direkt mit den Kunden in Kontakt kommen zu können.

Enttäuschte Kunden, die sich direkt per E-Mail bei einem der Verkäufer melden, bekommen die Aufforderung: "Senden Sie mir Ihren vollständigen Namen und Lieferadresse." Doch das sollten die Kunden unterlassen, empfiehlt Amazon-Deutschland. Denn nur bei Transaktionen, die über den Marketplace laufen, seien Kunden vor unseriösen Deals mit einer Geld-zurück-Garantie geschützt.

Seinen Marketplace kann der Marktführer offensichtlich nicht nachhaltig gegen die dubiosen Verkaufsattacken sichern, kritisieren die Verbraucherschützer, die den Onlinehändler bereits im Dezember 2012 auf die Betrugsversuche aufmerksam gemacht haben. Amazon hatte erklärt, Maßnahmen ergriffen zu haben, um sicherzustellen, dass es zu keinen weiteren Unregelmäßigkeiten kommt. Doch die Betrugswelle läuft weiter: Bei Stichproben mit Suchanfragen zu TV-Geräten fand die Verbraucherzentrale aktuell bei Amazon Marketplace Dutzende eindeutige Treffer. Testkäufe bei den Verdächtigen würden stets annulliert.

Amazon reagiert bei Beschwerden von Kunden von Marketplace-Verkäufern üblicherweise sehr schnell, fordert die Anbieter zu Stellungnahmen auf und sperrt Verkäuferkonten, wenn Kundenbeschwerden nicht geklärt werden können. Offenbar legen die Betrüger immer wieder neue Marketplace-Verkäuferkonten an, um dies zu umgehen.



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motzerator 19. Feb 2013

Ich sehe hier schon eine gewisse Mitschuld von Amazon. Die haben sich seit Jahren strikt...

Anonymer Nutzer 19. Feb 2013

...das ich das jetzt auch lächerlich finde (was soll Amazon denn machen außer dagegen...

Muhaha 19. Feb 2013

Wenn Du vom Zeitgeschehen überfordert bist, geh doch einfach eine Weile im Wald, in der...

it5000 19. Feb 2013

Da ist schon was dran. Und dann schaue ich ob der MarketPlace-Anbieter schon viele...

martinboett 18. Feb 2013

das sind die angebote die auf der artikelhauptseite bei "neu ab 250¤" auftauchen und wenn...


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