3D-Touch: Zugriff auf Fotos und Kontakte selbst bei gesperrtem iPhone

Die Fotos und Kontakte sind bei gesperrten iPhones eigentlich nicht zugänglich, doch mit einem Trick kann ein Angreifer sie durch 3D-Touch selbst ohne Kennwort sehen. Es gibt jedoch einfache Schutzmöglichkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Touch ruft ein Kontextmenü auf.
3D-Touch ruft ein Kontextmenü auf. (Bild: Apple)

Eine Sicherheitslücke bei iPhones ermöglicht den unerlaubten Zugriff auf Kontakte und Fotos auf gesperrten Geräten, wie 9to5Mac zuerst berichtet hat. Derzeit scheint der Zugriff nur bei den aktuellen Modellen iPhone 6S und iPhone 6S Plus zu funktionieren, offenbar spielt dabei 3D-Touch eine Rolle. Die druckempfindlichen Displays gibt es derzeit nur bei diesen beiden iPhones.

Stellenmarkt
  1. IT Manager on Duty (m/w/d) für den Engineering IT Service
    Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen
  2. SAP PP Senior Berater (m/w/x) für SAP S/4 HANA Einführung
    über duerenhoff GmbH, Weil am Rhein
Detailsuche

Beim gesperrten iPhone wird Siri aktiviert und per Sprachbefehl Twitter durchsucht. Nun wird nach einem Bestandteil einer E-Mail-Adresse gesucht, also etwa "@yahoo.com", wobei das Ziel ist, einen Tweet mit einer echten E-Mail-Adresse zu finden. Auf einen solchen gefundenen Tweet drückt der Nutzer dann im Suchergebnis mit 3D-Touch etwas fester, um das Kontextmenü aufzurufen, erstellt einen neuen Kontakt und versucht, dem Kontakt ein Foto zuzuordnen. So lassen sich alle Fotos auf dem Gerät einsehen. Alternativ kann auch auf die Kontakte zugegriffen werden, wenn die E-Mail-Adresse über das Kontextmenü einem schon vorhandenen Kontakt zugeordnet werden soll.

  • Ein mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit einem Samsung Galaxy S6 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit dem iPhone 6 Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem Galaxy S6 aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6 Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Ein mit einem Samsung Galaxy S6 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem iPhone 6S Plus aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Stark vergrößertes Detail des mit dem Galaxy S6 aufgenommenen Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Äußerlich sieht das iPhone 6S Plus genauso aus wie sein Vorgängermodell. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Auflösung der Kamera hat Apple von 8 auf 12 Megapixel erhöht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Unterseite sieht unverändert aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 Plus (links) und das iPhone 6S Plus (rechts) im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das iPhone 6 Plus (links) und das iPhone 6S Plus (rechts) im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das neue iPhone 6S Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Diese Lücke wird Apple sicherlich mit einem Update schließen, doch schon jetzt gibt es Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Eine davon: Siri im Sperrbildschirm einfach ausschalten. Die Option ist versteckt unter Touch ID & Code in den iOS-Einstellungen zu erreichen. Wer nur den Zugriff auf die Fotos deaktivieren will, findet dazu eine Einstellung unter Datenschutz/Fotos/Siri. Auf die Kontakte kann so immer noch mit dem Trick zugegriffen werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm

Mit Deepfakes schafft Shamook überzeugendere Varianten von Star-Wars-Figuren, als es Disney je gelungen ist. Jetzt arbeitet er bei ILM.

Star Wars: Youtuber bekommt für Deep Fakes Job bei Lucasfilm
Artikel
  1. Flight Simulator im Benchmark-Test: Sim Update 5 lässt Performance abheben
    Flight Simulator im Benchmark-Test
    Sim Update 5 lässt Performance abheben

    Die Optimierungen bei Bildrate und Speicherbedarf sind derart immens, dass wir kaum glauben können, noch den Flight Simulator zu spielen.
    Ein Test von Marc Sauter

  2. Sony: Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft
    Sony
    Zehn Millionen Exemplare der Playstation 5 verkauft

    Trotz Lieferengpässen ist die Playstation 5 vermutlich die am schnellsten verkaufte Konsole. Auch zum Absatz der Xbox Series X/S gibt es neue Zahlen.

  3. Sexismus: Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern
    Sexismus
    Entwickler wollen Inhalte von World of Warcraft ändern

    Es rumort weiter bei Activision Blizzard: Entwickler wollen streiken und WoW überarbeiten. Konzernchef Bobby Kotick meldet sich erstmals.

RicoBrassers 06. Apr 2016

Solange das Tablet keine Telefoniefunktion per Mobilnetz (wie Smartphones) besitzt und...

Augenstern 05. Apr 2016

wärst du mal Tierpfleger geworden ;-) der WWF würde dir danke ^.^

asd 05. Apr 2016

Noch besser: "SIRI mein Spitzname ist geiler Hengst" :-P Einfach mal ausprobieren.

Bruce Wayne 05. Apr 2016

.................



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Samsung-Monitore Amazon Exclusive günstiger (u. a. G7 32" QLED Curved WQHD 240Hz 559€) • AKRacing Core EX-Wide SE Gaming-Stuhl 229€ • Thrustmaster TCA Officer Pack Airbus Edition 119,99€ • Flight Simulator Xbox Series X 69,99€ [Werbung]
    •  /