Abo
  • Services:

3D-Tablet: Googles Tango ist in den USA verfügbar

Tango für jeden: Nicht mehr nur Entwickler können Googles Tablet mit Umgebungserkennung kaufen - allerdings noch nicht in Deutschland.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Tango-Tablet
Das Tango-Tablet (Bild: Google)

In Googles Play Store kann seit kurzem das Tablet Tango bestellt werden. Beim Zugriff mit einer deutschen IP wird das Gerät als nicht verfügbar angezeigt, laut xda Developers wird es in den USA für 1.024 US-Dollar plus der ortsüblichen Steuern angeboten. Das entspricht dem Preis, den Google bereits früher genannt hatte.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Verschiedene Standorte
  2. Wilken GmbH, Greven

Damit ist das Tablet wohl immer noch eher für Entwickler interessant, welche die Funktionen zur Umgebungserkennung testen wollen. Dafür spricht auch der 128 GByte große interne Flash-Speicher, in dem sich die erfassten Daten und viele Apps ablegen lassen. Das Tango ist unter anderem für die Vermessung von Innenräumen vorgesehen, dafür stehen an der Rückseite drei Kameras bereit: Eine mit nur 4 Megapixeln nimmt das eigentliche Bild auf, sie soll recht lichtstark sein. Eine zweite steuert die Tiefendaten bei, und die dritte registriert Bewegungen. Auf der Vorderseite gibt es für Chats eine vierte Kamera, die nur 1 Megapixel Auflösung bietet.

  • Googles Project Tango (Bild: Google)
  • Googles Project Tango (Bild: Google)
  • Googles Project Tango (Bild: Google)
  • Googles Project Tango (Bild: Google)
Googles Project Tango (Bild: Google)

Als SoC kommt Nvidias Tegra K1 zum Einsatz. Google erwähnt das bis auf eine Anmerkung in einem Video nicht ausdrücklich, dort ist aber von einem Quad-Core die Rede. Daher handelt es sich um die 32-Bit-Version des Chips, nicht um die fixe Denver-Variante mit zwei 64-Bit-Kernen. Immerhin gibt es 4 GByte RAM, was sonst bei einem 7-Zoll-Tablet kaum zu finden ist. Dual-Band-WLAN ist vorhanden, aber nur im Standard 802.11b/g/n, schnellere ac-Verbindungen unterstützt das Tango nicht. Das Display zeigt 1.920 x 1.200 Pixel in IPS-Bauweise, ein Port für USB 3.0 und ein Micro-SD-Slot erlauben Erweiterungen oder Debugging per USB.

Ein aktuelles Android erhält der Käufer mit dem Tango nicht: Kitkat ist in Version 4.4.2 installiert, aktuell wäre 4.4.4. Auch ein Update auf Android 5.0 alias Lollipop hat Google noch nicht angekündigt. Ebenso gibt es keinen Termin für eine Verfügbarkeit in Europa. Wer das Gerät in den USA bestellt, sollte unter anderem an die dann selbst anzugebenden Zollgebühren denken. 2015 will LG ein Tablet auf Basis von Tango auf den Markt bringen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Felix_Keyway 17. Nov 2014

Die Frage, warum Google CyanogenMod kaufen wollte, ich habe mich gefragt, wieso. Jetzt...


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /