Abo
  • Services:

3D-Sensoren: Apple bestätigt Übernahme von Primesense

Apple hat die Übernahme des israelischen Unternehmens Primesense bestätigt. Primesense entwickelt 3D-Sensoren und war unter anderem an der Entwicklung von Microsofts erster Kinect-Generation beteiligt.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Sensor Carmine von Primesense
3D-Sensor Carmine von Primesense (Bild: Primesense)

Rund 360 Millionen US-Dollar soll Apple für Primesense bezahlt haben, meldet All Things D. Dem Bericht zufolge hat Apple die Übernahme, die vor einer Woche bekanntwurde, nun mit Apple-typischem Kommentar bestätigt: "Apple kauft von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen, wir sprechen aber nicht über unsere Gründe und Pläne."

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Leipzig
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Primesense war an der Entwicklung von Microsofts erster Kinect-Generation beteiligt, in der aktuellen Version setzt Microsoft allerdings selbst entwickelte 3D-Sensoren ein. 2011 übernahm Microsoft dazu einen anderen Hersteller von 3D-Sensoren.

Neben 3D-Sensoren, die an Kinect erinnern, hat Primesense mit Capri mittlerweile auch ein Embedded-Design entwickelt, das deutlich kleiner ist und sich in Fernseher, Desktop-PCs und Notebooks, aber auch Smartphones und Haushaltsroboter integrieren lässt. Denkbar wäre, dass Apple die 3D-Sensoren in einem eigenen Fernseher oder einer künftigen Generation von iPads, iPhones oder iMacs einsetzen will. Für die 3D-Erkennung sind zwei Webcams erforderlich.

Apple besitzt auch mehrere Patente zur Gestensteuerung oder hat dazu Anträge eingereicht. In einem Patentantrag beschreibt Apple eine Steuerung, die Xbox-Benutzer vom Kinect-System bereits kennen. Die Hardware erkennt den Benutzer und soll nicht nur Körper- und Handbewegungen deuten, sondern auch Gesichtsausdrücke interpretieren können.

Apple hatte schon 2005 einen Patentantrag eingereicht, der sich mit der gleichen Thematik beschäftigte und genauer beschrieb, wie die Erkennung technisch erfolgt. Dazu bekam Apple auch schon im September 2011 ein Patent zugesprochen. Den 2011 eingereichten, ergänzenden Patentantrag hat Apple auch mit ausdrücklichem Hinweis auf das Vorpatent gestellt. Die neuerliche sogenannte Teilanmeldung wird häufig eingesetzt, weil das Ursprungspatent nicht die erforderliche Schöpfungshöhe aufweist.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 39,90€
  2. 34,99€
  3. 119,00€
  4. 39,97€

jo-1 26. Nov 2013

Ich hatte nen MAC mini am Fernseher und ihn gerne gegen das aktuelle Apple TV 3.1...

Slurpee 25. Nov 2013

Ja, endlich kümmert sich unser Heiland um die Sache. Alle anderen sind ja nur dumme...

myxter 25. Nov 2013

Die brauchen doch keine Konsole. Einfach Apple TV mit Gestensteuerung ergänzen und...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 590 - Test

Wir schauen uns AMDs Radeon RX 590 anhand der Nitro+ Special Edition von Sapphire genauer an: Die Grafikkarte nutzt den Polaris 30 genannten Chip, welcher im 12 nm statt im 14 nm Verfahren hergestellt wird.

Radeon RX 590 - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Flexibles Smartphone: Samsung verspielt die Smartphone-Führung
Flexibles Smartphone
Samsung verspielt die Smartphone-Führung

Jahrelang dominierte Samsung den Smartphone-Markt mit Innovationen, in den vergangenen Monaten verliert der südkoreanische Hersteller aber das Momentum. Krönung dieser Entwicklung ist das neue flexible Nicht-Smartphone - die Konkurrenz aus China dürfte feiern.
Eine Analyse von Tobias Költzsch

  1. Flexibles Display Samsungs faltbares Smartphone soll im März 2019 erscheinen
  2. Samsung Linux-on-Dex startet in privater Beta
  3. Infinity Flex Samsung zeigt statt Smartphone nur faltbares Display

Serverless Computing: Mehr Zeit für den Code
Serverless Computing
Mehr Zeit für den Code

Weniger Verwaltungsaufwand und mehr Automatisierung: Viele Entwickler bauen auf fertige Komponenten aus der Cloud, um die eigenen Anwendungen aufzubauen. Beim Serverless Computing verschwinden die benötigten Server unter einer dicken Abstraktionsschicht, was mehr Zeit für den eigenen Code lässt.
Von Valentin Höbel

  1. Kubernetes Cloud Discovery inventarisiert vergessene Cloud-Native-Apps
  2. T-Systems Deutsche Telekom will Cloud-Firmen kaufen
  3. Trotz hoher Gewinne Wieder Stellenabbau bei Microsoft

    •  /