Abo
  • Services:

3D: Porsche druckt Oldtimerteile nach

Wenn Ersatzteile für Oldtimer nicht mehr verfügbar sind, kann das Auto irgendwann nicht mehr fahren. Porsche druckt Teile für Sportwagen nach und setzt dabei auf selektives Laserschmelzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Porsche-Oldtimer
Porsche-Oldtimer (Bild: Porsche)

Porsche stellt nicht mehr verfügbare Ersatzteile mit Hilfe von 3D-Druckern her. Beispielsweise ist der Ausrückhebel für die Kupplung des Porsche 959 nicht mehr lieferbar. Dieses Bauteil aus Grauguss unterliegt hohen Qualitätsanforderungen, doch von dem Sportwagen wurden nur 292 Exemplare gebaut, so dass auch nur wenige Teile produziert wurden.

Stellenmarkt
  1. Abel Mobilfunk GmbH & Co.KG, Engelsberg, Rödermark
  2. Visteon Electronics Germany GmbH, Karlsruhe

Um das Bauteil bei Bedarf nachzubauen, wird das selektive Laserschmelzen eingesetzt. Dabei wird eine Schicht aus pulverförmigem Werkzeugstahl mit einer Dicke von weniger als 0,1 mm computergesteuert auf eine Bearbeitungsplatte aufgebracht. Ein Laser schmilzt das Pulver an den gewünschten Stellen zu einer Stahlschicht auf. So entsteht Schicht für Schicht das komplette dreidimensionale Bauteil, das genauso belastbar ist wie das Original.

Derzeit fertigt Porsche neun Teile im 3D-Druckverfahren. Dabei handelt es sich um Stahl- und Legierungsteile, die im selektiven Laserschmelzverfahren hergestellt werden, sowie um Kunststoffteile, die mit einem SLS-Drucker hergestellt werden. SLS steht für selektives Lasersintern, ein Verfahren, bei dem das Material bis knapp unter den Schmelzpunkt erhitzt und die verbleibende Energie durch einen Laser aufgebracht wird, um das Kunststoffpulver an einem ausgewählten Punkt zu verschmelzen. Das Unternehmen untersucht nach eigenen Angaben 20 weitere Bauteile auf seine Reproduktionsmöglichkeiten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  2. 111€
  3. 88€
  4. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)

Betatester 23. Mär 2018

"mittlerer 5-stelliger betrag" .... geht's auch ne nummer kleiner?

Der Spatz 15. Feb 2018

Die Teile nicht, wenn man aber an viele ältere Motorräder mit ABS-Verkleidungen denkt...

Akaruso 14. Feb 2018

Wer schon etwas älter ist, weiß vielleicht noch, wie die Autos in den 70er/80er gestunken...


Folgen Sie uns
       


Kameravergleich Smartphones

Samsungs Galaxy S9+ macht gute Fotos - auch im Vergleich zur Konkurrenz, wie unser Vergleichstest zeigt.

Kameravergleich Smartphones Video aufrufen
Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Xiaoice und Zo Microsoft erforscht menschlicher wirkende Sprachchat-KIs
  2. Hyperschallgeschwindigkeit Projektil schießt sich durch den Boden
  3. Materialforschung Stanen - ein neues Wundermaterial?

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /