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3D NAND: Samsung investiert doppelt so viel in die Halbleitersparte

3D NAND und DRAM scheinen für Samsung wichtige Aspekte zu sein. Das Unternehmen investiert fast doppelt so viel Geld in diese Sparte wie noch 2016. Für Kunden könnte das eventuell niedrigere SSD-Preise, für Konkurrenten niedrigere Marktanteile bedeuten.

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Samsung investiert viel in 3D-NAND-Flash.
Samsung investiert viel in 3D-NAND-Flash. (Bild: Youtube - TIZEN Indonesia)

Samsung wird in diesem Jahr laut eigenen Angaben mehr als doppelt so viel in seine Halbleitersparte investieren wie noch im vergangenen Jahr 2016. Das berichtet das Onlinemagazin Eetimes. Insgesamt soll die Summe 26 Milliarden US-Dollar betragen. Im vergangenen Jahr waren es noch 11,3 Milliarden US-Dollar. Allein ein Drittel davon, 8,6 Milliarden US-Dollar, fließen planmäßig in das letzte Quartal 2017. Dieser Wert beschreibt Capex-Ausgaben, also Mittel für langfristige Investitionen.

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Samsung ist zurzeit der führende Hersteller von DRAM-Modulen. Das Unternehmen kann rund die Hälfte dieses Marktes für sich beanspruchen. Zu den großen Konkurrenten zählen die Unternehmen SK Hynix und Micron. Diese drei Vertreter stellen 95 Prozent der DRAM-Module her. Die hohe Nachfrage nach diesen Komponenten lässt die Preise weiterhin steigen. Samsung investiert also in einen noch immer lukrativen Markt.

14 Milliarden Dollar für 3D NAND

Allerdings setzen sich die 26 Milliarden US-Dollar auch aus weiteren Sparten zusammen. Zu Halbleiterprodukten zählt etwa der von Samsung hergestellte 3D-NAND-Flash. Allein 14 Milliarden US-Dollar werden dort angelegt. DRAM bekommt einen Anteil von 7 Milliarden US-Dollar, während 5 Milliarden US-Dollar für andere Projekte genutzt werden - etwa um den 10-Nanometer-Herstellungsprozess voranzutreiben.

Gerade für den Verkauf von 3D-NAND-Flash, der beispielsweise für Solid State Drives wie den Samsung 860 EVO verwendet wird, könnten die hohen Investitionen Folgen haben. Durch Überproduktion könnte der Preis für SSDs sinken. Nach Aussagen des Marktforschungsinstitutes IDC Insights könnte Samsung seinen Marktanteil auch weiter ausbauen, wenn Konkurrenten wie Intel, Toshiba und SK Hynix nicht ebenfalls ihre Investitionen erhöhen.



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iha (Golem.de) 13. Dez 2017

Danke für den Hinweis ;-)

Anonymer Nutzer 13. Dez 2017

Das hängt wohl mit dem Inhalt der Meldung zusammen :-)

Anonymer Nutzer 13. Dez 2017

Smartphones, IoT, Server, ... alles alles mögliche andere ist/wird elektronifiziert...

Anonymer Nutzer 12. Dez 2017

Ja, Samsung baut die Smartphones in Süd Korea wo sie auch die eigenen Speicherchips...


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