3D-Monitor: Das 8K-Holo-Display kann bestellt werden

Der Looking Glass 8K ist ein Monitor, der Objekte in drei Dimensionen anzeigt. Das ist per Lichtfeldtechnik möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Looking Glass 8K kann an PCs angeschlossen werden.
Das Looking Glass 8K kann an PCs angeschlossen werden. (Bild: Looking Glass Factory)

Das Unternehmen Looking Glass Factory will mit der Auslieferung seines 8K-Monitors beginnen. Das 32-Zoll-Display wird allerdings vorerst nur auf Anfrage verkauft. Vorgestellt wurde das Panel bereits auf der CES 2020 Anfang des Jahres. Es kann einen 3D-Effekt durch Lichtfeldtechnik erzeugen, so dass ein gezeigtes Objekt zumindest teilweise seine Perspektive je nach Betrachtungswinkel ändert. Auch der Fokus durch den Abstand zum Display spielt eine Rolle.

Stellenmarkt
  1. Geoinformatiker Lagerstättenmodellierung (m/w/d)
    Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), Peine
  2. Data Scientist (m/w/d)
    Zühlke Engineering GmbH, Hannover, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart
Detailsuche

Das 8K-Panel ist 32 Zoll groß und kann an herkömmliche Computer angeschlossen werden. Allerdings müssen Programme mit einem speziell dafür erstellten Software Development Kit - dem Holoplay Core SDK - angepasst werden, damit diese überhaupt mit einem dreidimensionalen Effekt sinnvoll angezeigt werden können. Da sich das Display etwa zum Anzeigen von 3D-Modellen eignen soll, ist zudem zumindest eine dedizierte leistungsfähige Grafikkarte sinnvoll. Auf der CES 2020 hatte das Unternehmen es an eine Nvidia Geforce RTX 2080 Ti angeschlossen, die als High-End-Modell gilt.

Monitor für eine Nische

Das Looking Glass 8K hat einen Betrachtungswinkel von etwa 50 Grad. Danach wird das Bild nicht mehr richtig angezeigt, wie auch Golem.de beim Ausprobieren festgestellt hat. Das Panel wird per Displayport mit einem Computer verbunden, benötigt aber zusätzlich noch ein USB-Kabel. Bilder können mit maximal 60 Frames pro Sekunde aktualisieren. Der Lichtfeldeffekt soll aus 45 Elementen erzeugt werden.

Auf vielen Vorführungen zeigt das Entwicklerteam den Monitor in Verbindung mit diversen medizinischen und wissenschaftlichen Anwendungen, etwa um Zahnprothesen oder Molekülstrukturen darzustellen. Der 8K-Bildschirm ist nicht für den Verbrauchermarkt ausgelegt. Das bestätigt auch das Bestellverfahren des Looking Glass 8K: Interessierte können sich für die Bestellung per Formular anmelden. Weder ein Preis noch eine genaue Verfügbarkeit werden dort angegeben. Wahrscheinlich werden die Bildschirme auf Anfrage produziert und direkt nach der Fertigstellung und Kalibrierung an Kunden versendet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Gokux 28. Mai 2020

Ja das ist schon anwenderfreundlich, aber andererseits darf (zumindest für mich) auch...

grutzt 28. Mai 2020

Shutter ist ja auch in jeglicher Hinsicht Mist. Pol-Filter ist super. Bei uns zu Hause...

Ave2000 27. Mai 2020

In unseren 3D Kino gibt es Päärchensessel ohne Armlehne in der Mitte, ist dann 2x3D=6D ;)

Kotaru 27. Mai 2020

Wirklich sinnvoll ist das auch nicht. Lediglich eine weitere Spielerei.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kooperation
Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt

Während der ADAC seine Kunden bereits informiert hat, schweigt Amazon Deutschland noch zum Ende der Kooperation mit der Landesbank Berlin.

Kooperation: Amazon Kreditkarte mit Landesbank Berlin wird eingestellt
Artikel
  1. Linux: Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme
    Linux
    Vom einfachen Speicherfehler zur Systemübernahme

    Ein häufig vorkommender Fehler in C-Code hat einen Google-Entwickler motiviert, über Gegenmaßnahmen nachzudenken.

  2. Social-Media-Plattform: Paypal will Pinterest kaufen
    Social-Media-Plattform
    Paypal will Pinterest kaufen

    Der Zahlungsabwickler Paypal soll bereit sein, 45 Milliarden US-Dollar für den Betreiber digitaler Pinnwände zu bezahlen.

  3. Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
    Pixel 6 (Pro)
    Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

    Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
    Eine Analyse von Marc Sauter

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /