Die Technik steckt noch in den Anfängen

Zu den erfolgreichsten 3D-Lebensmitteldruckern in Europa zählen der Focus aus den Niederlanden, der Procusini (ehemals Bocusini) aus Deutschland und der Foodini aus Spanien. Auf dem Markt sind sie seit einem (Focus), drei (Procusini) beziehungsweise vier Jahren (Foodini). Noch seien die Maschinen technologisch in der Anfangsphase, sagen die Entwickler selbst. "Für den Konsumentenmarkt sind wir noch nicht bereit", sagt etwa Nina Hoff, Chefin des niederländischen 3D-Druck-Unternehmens Byflow, das den Essensdrucker Focus herstellt.

  • Ein Eichhörnchen aus Teewurst, hergestellt mit dem 3D-Lebensmitteldrucker Procusini aus Bayern (Bild: Procusini)
  • Ein Oktopus aus Kartoffelpüree (Bild: Procusini)
  • 3D-Porträt aus Marzipan (Bild: Procusini)
  • Vom 3D-Lebensmitteldrucker Foodini aus Spanien stammt diese gedruckte Pizza Margherita. (Bild: Natural Machines)
  • Der katalanische Sterne-Koch Paco Pérez ließ den Foodini in seinem Restaurant Miramar diese 3D-gedruckten Mini-Quiches drucken. (Bild: Natural Machines)
  • Eine Kreation des 3D-Lebensmitteldruckers Focus: Sellerie-Haselnuss-Püree als organisches Gitter, garniert mit richtigen Pilzen und Pflänzchen (Bild: byFlow)
  • Dank unterschiedlicher Düsengrößen können die Essensdrucker laut Hersteller nicht nur Pasten sondern auch gröbere Konsistenzen wie Hummus designen. (Bild: byFlow)
  • Marzipan eignet sich gut für den 3D-Druck, hier formatiert mit dem Focus. (Bild: byFlow)
  • Minimalistisch: der 3D-Lebensmitteldrucker Focus, hergestellt von der niederländischen Firma Byflow (Bild: ByFlow)
  • Auf der Webseite von Byflow können die Designs für die Rezepte frei heruntergeladen und an den Focus per WLAN übermittelt werden. (Bild: byFlow)
  • Focus in Aktion mit Avocadocreme (Bild: byFlow)
  • Mit dem Focus gewann die Chefin der Eindhover Firma Byflow Nina Hoff, Bildmitte, den niederländischen Preis zur Tech Entrepreneur 2018 - eine Auszeichnung für weibliche Technik-Talente (Bild: byFlow)
  • Besonders bei Chocolatiers und Konditoren ist der Focus beliebt. Hier ein Design aus Schokolade (Bild: byFlow)
  • Die Essensdrucker aus dem bayerischen Freising: Procusini und Procusini Dual (Bild: Procusini)
  • Melanie Senger, rechts im Bild, mit ihrer Kollegin Eva Marlena Schlosser. Senger ist  Mitgründerin des Unternehmens Print2Taste, das den Procusini herstellt. (Bild: Procusini)
  • Die Kapselhalter des Procusini sind je nach Lebensmittel entsprechend beheizt. (Bild: Procusini)
  • Im Procusini-Shop gibt es u.a. Kapseln mit grüner, roter oder schwarzer Pastapaste. Acht Kapseln zu je 85 g kosten etwa 25 Euro. (Bild: Procusini)
  • Rote Pasta-Hummer, gedruckt mit dem Procusini (Bild: Procusini)
  • Paarbüste aus Marzipan, erschaffen mittels 3D-Scan und dem Procusini (Bild: Procusini)
  • Ein 3D-Butterkopf, extrudiert mit dem Essensdrucker Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Auftritt im Restaurant: zwei Exemplare des 3D-Lebensmitteldruckers Foodini aus Spanien (Bild: Natural Machines)
  • Der Foodini mit großem Display in Aktion (Bild: Natural Machines)
  • Lynette Kucsma ist Mitgründerin von Natural Machines aus Barcelona, den Herstellern eines der berühmtesten Essensdrucker überhaupt: dem Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Dracula-Essen, designt mit dem Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Diese Burger wurden mit dem Foodini gedruckt. (Bild: Natural Machines)
  • Fleischmus lässt sich prima drucken. Hier: Rind mit Currypaste (Bild: byFlow)
  • Der "Falsche Hase" einmal anders, nämlich aus Mehlwurmpaste. Ein 3D-Drucker hat das unkonventionelle Fleisch geformt. (Bild: Carolin Schulze)
  • Das preisgekrönte Projekt der Designerin Carolin Schulze befasst sich mit der Vision für eine nachhaltige Proteinquelle: 3D-Drucker formen Insektenfleisch zu appetitlicherer Nahrung. (Bild: Carolin Schulze)
Focus in Aktion mit Avocadocreme (Bild: byFlow)
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Die Käufer von 3D-Lebensmitteldruckern sind bisher größtenteils Geschäftskunden wie Schokoladenhersteller, Konditoren, Gastronomen und Caterer. Bei ihnen sind Sonderanfertigungen von komplexen Formen gefragt - Firmenlogos aus Schokolade oder ein originalgetreues Brautpaar aus Marzipan. Schlagzeilen machte das temporäre Restaurant Food Ink, das zwischen 2016 und 2017 auf Welttournee ging und exklusiven Gästen 3D-gedrucktes Essen mit 3D-gedrucktem Besteck sowie 3D-gedruckte Stühle anbot.

Selbst kochen für den Drucker

Bequemer machen die Drucker den Alltag bislang allerdings noch nicht. Denn die Zutaten müssen, um druckbar zu sein, noch größtenteils selbst hergestellt und in eine bestimmte Konsistenz gebracht werden. Um mit dem Foodini beispielsweise gedruckte Ravioli herzustellen, muss der Koch erst einen Teig und eine Tomatensoße zubereiten. Dann füllt er die Zutaten in die Kapseln des zuvor auf die Ravioli eingestellten Foodini. Je nachdem, welche Form der Koch entworfen hat, druckt der Foodini Schicht für Schicht den Teig, die Soße und wieder den Teig zu vollendeten Ravioli aus. Die Teigtasche ist nach dem Druck noch roh und muss anschließend kurz gekocht werden.

Der Vorteil, auf diesem Wege Ravioli herzustellen? "Die Fertigravioli auf dem Markt sind eigentlich auch 3D-gedrucktes Essen - die Hersteller drücken die Zutaten durch Maschinen, formen und gestalten das Produkt. Im Gegensatz dazu hast du mit dem Foodini ein hübsches Küchengerät, bei dem du genau weißt, was drin ist, und wie deine Ravioli hergestellt werden", sagt Lynette Kucsma, Mitbegründerin des Foodini-Herstellers Natural Machines. Das Gerät übernehme einige Schritte der Zubereitung wie das Formen von Pizza oder Ravioli. Damit könne bei der Zubereitung Zeit gespart werden.

  • Ein Eichhörnchen aus Teewurst, hergestellt mit dem 3D-Lebensmitteldrucker Procusini aus Bayern (Bild: Procusini)
  • Ein Oktopus aus Kartoffelpüree (Bild: Procusini)
  • 3D-Porträt aus Marzipan (Bild: Procusini)
  • Vom 3D-Lebensmitteldrucker Foodini aus Spanien stammt diese gedruckte Pizza Margherita. (Bild: Natural Machines)
  • Der katalanische Sterne-Koch Paco Pérez ließ den Foodini in seinem Restaurant Miramar diese 3D-gedruckten Mini-Quiches drucken. (Bild: Natural Machines)
  • Eine Kreation des 3D-Lebensmitteldruckers Focus: Sellerie-Haselnuss-Püree als organisches Gitter, garniert mit richtigen Pilzen und Pflänzchen (Bild: byFlow)
  • Dank unterschiedlicher Düsengrößen können die Essensdrucker laut Hersteller nicht nur Pasten sondern auch gröbere Konsistenzen wie Hummus designen. (Bild: byFlow)
  • Marzipan eignet sich gut für den 3D-Druck, hier formatiert mit dem Focus. (Bild: byFlow)
  • Minimalistisch: der 3D-Lebensmitteldrucker Focus, hergestellt von der niederländischen Firma Byflow (Bild: ByFlow)
  • Auf der Webseite von Byflow können die Designs für die Rezepte frei heruntergeladen und an den Focus per WLAN übermittelt werden. (Bild: byFlow)
  • Focus in Aktion mit Avocadocreme (Bild: byFlow)
  • Mit dem Focus gewann die Chefin der Eindhover Firma Byflow Nina Hoff, Bildmitte, den niederländischen Preis zur Tech Entrepreneur 2018 - eine Auszeichnung für weibliche Technik-Talente (Bild: byFlow)
  • Besonders bei Chocolatiers und Konditoren ist der Focus beliebt. Hier ein Design aus Schokolade (Bild: byFlow)
  • Die Essensdrucker aus dem bayerischen Freising: Procusini und Procusini Dual (Bild: Procusini)
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  • Die Kapselhalter des Procusini sind je nach Lebensmittel entsprechend beheizt. (Bild: Procusini)
  • Im Procusini-Shop gibt es u.a. Kapseln mit grüner, roter oder schwarzer Pastapaste. Acht Kapseln zu je 85 g kosten etwa 25 Euro. (Bild: Procusini)
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  • Paarbüste aus Marzipan, erschaffen mittels 3D-Scan und dem Procusini (Bild: Procusini)
  • Ein 3D-Butterkopf, extrudiert mit dem Essensdrucker Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Auftritt im Restaurant: zwei Exemplare des 3D-Lebensmitteldruckers Foodini aus Spanien (Bild: Natural Machines)
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  • Lynette Kucsma ist Mitgründerin von Natural Machines aus Barcelona, den Herstellern eines der berühmtesten Essensdrucker überhaupt: dem Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Dracula-Essen, designt mit dem Foodini (Bild: Natural Machines)
  • Diese Burger wurden mit dem Foodini gedruckt. (Bild: Natural Machines)
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  • Der "Falsche Hase" einmal anders, nämlich aus Mehlwurmpaste. Ein 3D-Drucker hat das unkonventionelle Fleisch geformt. (Bild: Carolin Schulze)
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Ein weiterer Pluspunkt sei der Spaß, den es mache, individuelle Formen von Ravioli zu designen, argumentiert Kucsma. Natürlich sei der Drucker nicht sinnvoll für alle Gerichte, so wie man eben auch den Ofen nicht für jedes Rezept verwende. "Möchtest du gedünsteten Blumenkohl essen, dann ergibt es keinen Sinn, ihn zu drucken, statt ihn einfach ganz normal zu garen", sagt Kucsma.

Selbst pürieren für den 3D-Drucker

Für viele 3D-extrudierte Gerichte braucht es auch einen guten Mixer. So empfiehlt Nina Hoff von Byflow beispielsweise für ihr Sellerie-Haselnuss-Püree: Sellerie, etwas Haselnüsse und Butter in einem sehr starken Mixer pürieren, in die Kapseln füllen, in der gewünschten Form drucken, fertig.

Wie das gedruckte Essen schmeckt? "Der Drucker kocht oder brät nicht - es wird roh gedruckt", erläutert Hoff. Deshalb schmecke das Essen genau so, wie es in den Drucker komme. Danach lässt sich das Gericht je nach Rezept entweder roh essen, kochen, braten oder backen. Die Kapseln sind wiederauffüllbar. Bei Foodini bestehen sie aus rostfreiem Stahl, bei Focus und Procusini aus lebensmittelechtem Kunststoff. Nach dem Drucken können die Kapseln nach Angaben der Hersteller in der Spülmaschine gereinigt werden.

Der nächste Schritt hin zu einem Replikator und zu Küchenverhältnissen à la Raumfahrt sind fertig gefüllte Kapseln mit druckgeeigneten Pasten.

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 3D-Lebensmitteldruck: Ein Eichhörnchen aus TeewurstDen Drucker mit Fertigpasten füttern 
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DreiChinesenMit... 21. Apr 2018

Ich nicht. Das bestätigt ja meine Aussage. Gut sind nur eine kleine Teilmenge. Somit...

GLuv 11. Apr 2018

Auf der Welt verhungern immernoch täglich menschen und wir bauen drucker um unseren Fra...

My1 19. Mär 2018

https://www.youtube.com/watch?v=_QdPW8JrYzQ

gadthrawn 15. Mär 2018

Sehr viele Senioren bekommen Smooth Food - püriertes Essen, welches wie echtes...

Stefann 14. Mär 2018

Na ja finde ich nun auch nicht so toll. Ich habe zwar einen 3D Drucker zuhause aber nutze...



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