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3D-Grafiksuite: Auch AMD wird Hauptsponsor von Blender

Nur wenige Wochen nach Nvidia unterstützt nun auch der Grafikkartenhersteller AMD den Entwicklungsfonds der freien 3D-Grafiksuite Blender als Hauptsponsor. Das Ziel, insgesamt 20 Vollzeitentwickler zu bezahlen, hat Blender damit fast erreicht.

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AMD steigt in die Finanzierung von Blender ein.
AMD steigt in die Finanzierung von Blender ein. (Bild: Weng lei/Imagine China/Reuters)

Die Community der freien 3D-Grafiksuite Blender hat nach Nvidia nun auch dessen größten Konkurrenten, den Grafikkartenhersteller AMD, als Hauptsponsor gewinnen können. Das berichten die Beteiligten in einer sehr kurzen Nachricht auf Twitter. AMD wird damit künftig direkt als sogenannter Patron zur Finanzierung von Blender beitragen. Das entspricht einem Jahresbetrag von mindestens 120.000 Euro und damit zwei Stellen für Vollzeitentwickler.

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Getragen wird die Blender-Finanzierung inzwischen unter anderem von drei Patron-Sponsoren. Neben AMD gehören dazu das bereits erwähnte Nvidia sowie der Spiele-Hersteller Epic-Games, der Blender im Sommer dieses Jahres mit einer Großspende bedacht hat. Die Blender-Community hat außerdem viele weitere Sponsoren in diesem Jahr gewinnen können, wie etwa Ubisoft, das schwedische Game-Studio Embark oder den Sportartikelhersteller Adidas. Letztere nutzen Blender offenbar zur Visualisierung.

Der Ankündigung von Blender zufolge will sich das Team mit Hilfe der AMD-Spende auf die allgemeine Weiterentwicklung der Software konzentrieren, die Unterstützung von AMD-Technologie in Blender verbessern und in eine Vulkan-Migration investieren. Die Arbeiten daran werden wohl aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Laut der aktuellen Übersicht zur Finanzierung von Blender verfügt die gemeinnützige Blender Foundation derzeit über Monatseinnahmen von insgesamt rund 94.000 Euro. Nächstes Ziel der Organisation sind 100.000 Euro, womit unter anderem 20 Entwickler bezahlt werden sollen, die die Entwicklung der freien Software vorantreiben. Unterstützt wird die Arbeit an Blender darüber hinaus vom Blender Institute, das unter anderem die Blender Cloud betreibt und derzeit 18 Angestellte hat.

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Hotohori 27. Okt 2019

Blender ist mit 2.80 wohl auch ein großer Wurf gelungen (noch nicht so viel damit...

LinuxMcBook 26. Okt 2019

Moment, das ist nur DEIN Bruttolohn. Dein Arbeitgeber hat aber zusätzlich noch Kosten, z...

zacax 26. Okt 2019

Naja.. man sieht ja wie schwer es ist.. 20 Vollarbeiter, so wenig für dieses krasse Produkt

likely 25. Okt 2019

immer noch schade, dass die 3dconnexion Maus nach wie vor nicht richtig im Blender...


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