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3D-Grafiksoftware: Blender 3.2 bringt mehr für Licht und Schatten

Optische Effekte, Lichtgruppen, eine bessere Simulation von Gasen und "revolutionäres" Kolorieren bietet die aktuelle Version von Blender .
/ Sebastian Grüner
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Blender 3.2 ist erschienen. (Bild: Oksana Dobrovolska)
Blender 3.2 ist erschienen. Bild: Oksana Dobrovolska / CC-BY-SA 4.0

Das Entwicklungsteam der freien 3D-Grafiksoftware Blender hat die aktuelle Version 3.2 seiner Software veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Damit setzen die Beteiligten wie üblich zahlreiche Änderungen an dem Cycles-Renderer um. Hierzu gehören etwa die neu eingeführten Lichtgruppen, um verschiedene Beleuchtungssituation in einer Szene darzustellen. Dabei kann die Farbe und Intensität einzelner Lichtquellen im Compositor angepasst werden, ohne die Szene komplett neu rendern zu müssen.

Cycles ermöglicht nun außerdem eine selektives Rendering von Kaustiken(öffnet im neuen Fenster) in den Schatten lichtbrechender Objekte. Dazu heißt es in der Dokumentation: "Die Idee ist, die Schattenkaustik selektiv für einige wenige Objekte in der Szene zu aktivieren, wo sie eine große visuelle Wirkung hat, ohne die Renderleistung für den Rest der Szene zu beeinträchtigen" . Kaustiken von Reflexionen oder jene außerhalb von Schatten werden bisher noch nicht unterstützt. Das Simulieren von Kaustiken gilt als eine der schwierigsten Teilgebieten in der realistischen Darstellung von Lichteffekten.

Unterstützt wird in Cycles nun außerdem das sogenannte Motion Blur von Gasen und anderer volumetrischer Objekte, die aus OpenVDB importiert werden. Für das Rendern unter Linux können nun AMD-GPUs zur Hardwarebeschleunigung genutzt werden und für die Farbräume von OpenColorIO können Aliase vergeben werden.

Laut Angaben der Entwickler "revolutioniere" Blender 3.2 außerdem das Zeichnen von Texturen. So ist es nun möglich, direkt im Sculpt-Modus auch Farben zu verwenden und die Texturen und 3D-Modelle zu kolorieren. Ebenso bleiben die Farben erhalten, wenn das Remeshing oder auch Masking genutzt werden. Bei der Nutzung von Geometry Nodes können nun außerdem einzelne Elemente wie Punkte oder Flächen dupliziert werden. Weitere Neuerungen liefern die Ankündigung sowie die Release Notes(öffnet im neuen Fenster) .


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