Anwendungen vor allem im E-Commerce

Die einfachste Anwendung ist, einfach das 3D-Modell von sich auf einem sozialen Netzwerk zu veröffentlichen. Aus dem 3D-Scan kann ein Avatar für Computerspiele geschaffen werden. Schließlich besteht die Möglichkeit, sich sein Ebenbild von einem 3D-Drucker aufbauen zu lassen.

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Wissenschaftliche Anwendungen gibt es beispielsweise in der Medizin: Da das 3D-Fotostudio schnell einen Menschen scannen kann, können in relativ kurzer Zeit 3D-Bilder von vielen Menschen erstellt werden. Anhand dieser Daten lassen sich dann Studien über die Entwicklung des menschlichen Körpers durchführen und Vergleiche zwischen Generationen oder Ländern ziehen.

Passt der Anzug?

Tursky sieht aber Einsatzmöglichkeiten in erster Linie im E-Commerce, speziell in der Textilbranche: Aus dem 3D-Modell lassen sich Maße wie Schulterbreite, Kragenweite oder Armlänge extrahieren. So könnte sich ein Schneider beispielsweise die Maße für einen Anzug errechnen lassen. Ein Kunde könnte vor einer Bestellung prüfen, ob ihm ein Anzug passt. Einem Online-Händler könnte das unnötige Rücksendungen ersparen.

  • 3D-Scanner im Vergleich: Dagubert und die kleine Variante im Hintergrund (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dagubert kann bis zu vier Personen auf einmal scannen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bedient wird der 3D-Fotoautomat über einen Touchscreen. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der Scanner hat 150 Kamers für sichtbares und IR-Licht sowie 12 IR-Projektoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Jede Kamera sitzt auf einem Raspberry Pi. Hier ist die Leiste, hinter der die Kamera sitzt, nach vorne geklappt. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Im großen Scanner sind die Kameras noch sichtbar. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In der scannenden Umkleidekabine sitzen sie unsichtbar hinter den Leisten in den Ecken. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
In der scannenden Umkleidekabine sitzen sie unsichtbar hinter den Leisten in den Ecken. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Um Dagubert in einer Ecke eines Geschäftes aufzustellen, ist er allerdings recht groß: Das 3D-Fotostudio hat einen Durchmesser von 3,3 Metern und ist 2,4 Meter hoch - es ist groß genug, dass gleich vier Personen hineinpassen. Die nächste Version wird allerdings etwas kleiner: Ein Modell hat 3D-Elements in Köln vorgestellt: Es hat eine Grundfläche von 1,2 Meter x 1,2 Meter, ist also etwa so groß wie eine Umkleidekabine.

Die Kabine scannt eine Person

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Die Kameras verschwinden hinter Blendleisten in den Ecken. Die Idee ist, dass der Kunde zur Anprobe geht und sich - für künftige Einkäufe im Onlineshop des Händlers - in einem Laden auch gleich scannen lässt. Der Ein-Personen-3D-Scanner soll im zweiten Quartal kommenden Jahres fertig sein.

Um eines wird der Käufer jedoch auch weiterhin nicht herumkommen: Kleidungsstücke selbst anzuprobieren. Zu analysieren, ob ein Kleidungsstück zu den Maßen der Personen passe, sei unproblematisch, sagt Tursky. Schwierig sei aber, dem Avatar ein Kleidungsstück anzuziehen, um zu beurteilen, ob es der Person stehe.

Das Hemd wird virtuell zerschnitten

Das Konzept ist, ein Bekleidungsstück zu fotografieren. Dann wird es in ein Mesh-Modell zerlegt, das dem Avatar elastisch angepasst werden kann. "Das ist die größte Herausforderung: Wie kann ich die Kleidung perfekt aufnehmen, damit ich sie dann an den Avatar angleichen kann", sagt Tursky.

Derzeit läuft noch ein Forschungsprojekt dazu. Bis zur virtuellen Anprobe wird es wohl noch dauern.

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 3D-Elements: Kameras in der Umkleidekabine
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TheUnichi 10. Okt 2016

Na so wie mit allen anderen Import-Standards Oo Entweder es entspricht den Normen oder...

grslbr 07. Okt 2016

Wurde auch Zeit. Dieser unzulängliche Fleischsack darf gerne einem unsterblichen...

leed 07. Okt 2016

Für die Aufnahmen wurden viele Statisten organisiert, welche grösstenteils aus dem...

dabbes 07. Okt 2016

der die Größe richtig erfasst ;-) Wie beim Jeans-Kauf, trotz gleicher Größen sind die...



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