3D-Drucker: Verkauft Bre Pettis Makerbot?

3D-Druck-Aktivist Bre Pettis erwägt einen Verkauf seines Unternehmens Makerbot Industries(öffnet im neuen Fenster) . Das berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf eingeweihte Informanten. Das in New York ansässige Unternehmen baut 3D-Drucker.
Makerbot erwägt eine neue Finanzierungsrunde. 25 Millionen US-Dollar will das Unternehmen einwerben. Im April habe das Unternehmen deswegen erste Gespräche mit mehreren Risikokapitalgebern geführt, berichten die Informanten.
Gespräche mit möglichen Käufern
Die Gespräche mit den Risikokapitalgebern seien plötzlich abgebrochen und stattdessen sei das Thema Verkauf diskutiert worden. Es gebe bereits Interessenten, mit denen Makerbot verhandle. Ob diese Gespräche jedoch tatsächlich zu einem Verkauf führten, sei unklar. Die Entscheidung liege bei Pettis, dem Makerbot zu einem großen Teil gehöre, sagte eine der Quellen der Zeitung. Makerbot wollte sich auf Anfrage des Wall Street Journals dazu nicht äußern.
Makerbot wurde 2009 von Bre Pettis, einem ehemaligen Lehrer und Vorreiter der Make-Bewegung , zusammen mit zwei Partnern gegründet. Die beiden Partner Zack Hoeken Smith und Adam Mayer haben Makerbot inzwischen verlassen. Das Unternehmen stellt 3D-Drucker unter dem Markennamen Replicator her, die verschiedene Kunststoffe per Schmelzschichtung ( Fused Deposition Modeling(öffnet im neuen Fenster) FDM) verarbeiten.
Erste Finanzierungsrunde
2011 bekam Makerbot in einer ersten Finanzierungsrunde 10 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren gehört Amazon-Gründer und -Chef Jeff Bezos. Die Einnahmen von Makerbot betrugen nach Angaben der Informanten im vergangenen Jahr 10 Millionen US-Dollar. Für das Jahr 2013 liegt das Ziel bei 50 Millionen US-Dollar.
2012 hat das Unternehmen in Manhattan ein eigenes Geschäft eröffnet . In dieser Woche will Makerbot eine neue Fabrik in Brooklyn eröffnen. Dafür will das Unternehmen 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Derzeit hat Makerbot etwa 250 Mitarbeiter.



