3D-Drucker: Ultimaker 2 druckt schneller und leiser

Ultimaker hat einen neuen 3D-Drucker mit einigen technischen Verbesserungen vorgestellt, den Ultimaker 2. Außerdem haben die Niederländer eine 3D-Druck-Community namens Youmagine eingerichtet.

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Ultimaker 2: 3D-Drucker mit WLAN-Schnittstelle
Ultimaker 2: 3D-Drucker mit WLAN-Schnittstelle (Bild: Ultimaker)

Das Unternehmen Ultimaker hat einen neuen 3D-Drucker vorgestellt. Anlässlich des Produktstarts hat das niederländische Unternehmen zudem eine Online-Community für 3D-Dateien eröffnet.

  • Der Ultimaker 2 unterscheidet sich äußerlich vom Vorgänger durch sein weißes Kunststoffgehäuse. (Foto: Ultimaker)
  • Der Bauraum des 3D-Druckers ist etwas größer geworden. (Foto: Ultimaker)
  • Die Technik ist verbessert worden: Die Auflösung ist feiner,... (Foto: Ultimaker)
  • ..., das Gerät schneller... (Foto: Ultimaker)
  • .. und leiser. (Foto: Ultimaker)
  • Zum 3D-Drucker gehört auch der Slicer Cura. Die neue Version soll 3D-Dateien schneller verarbeiten. (Screenshot: Ultimaker)
Der Ultimaker 2 unterscheidet sich äußerlich vom Vorgänger durch sein weißes Kunststoffgehäuse. (Foto: Ultimaker)
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Der Ultimaker 2 ist etwa 36 x 34 cm groß - in etwa so groß wie der Vorgänger. Der Bauraum ist mit 23 x 22,5 x 20,5 cm etwas größer geworden. Zudem hat der Drucker ein neues Design bekommen: Statt der mit einem Laser ausgeschnittenen Holzverkleidung hat der Ultimaker 2 ein Gehäuse aus einem glänzenden weißen Kunststoff.

Schneller und genauer

Nach Angaben des Herstellers sind vor allem die technischen Fähigkeiten des 3D-Druckers verbessert worden. So liegt die Auflösung bei 0,02 Millimetern, beim ersten Ultimaker beträgt sie 0,1 Millimeter. Der neue Drucker baut also feinere Strukturen auf. Er ist auch deutlich schneller: Die Druckgeschwindigkeit liegt zwischen 30 und 300 Millimetern pro Sekunde. Die höchste Druckgeschwindigkeit des ersten Ultimakers liegt bei 150 Millimetern pro Sekunde. Zudem ist der Drucker mit einem Schallpegel von 49 Dezibel leiser.

Wie der erste verarbeitet auch der neue Ultimaker die Kunststoffe Polymilchsäure (Polylactic Acid, PLA) und Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS). Er hat aber eine beheizbare Arbeitsplattform bekommen. Die sorgt dafür, dass ein Werkstück aus ABS langsamer abkühlt und sich nicht verzieht oder Risse bekommt. Ein Werkstück aus PLA soll sich leichter von der Arbeitsplattform lösen lassen, wenn diese beheizt ist.

3D-Drucker mit WLAN

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Der Ultimaker kann für rund 2.300 Euro vorbestellt werden. Im Lieferumfang inbegriffen ist die Slicer-Software Cura, die eine 3D-Datei in Schichten aufteilt. Anhand dieses Schichtmodells baut dann der 3D-Drucker ein Objekt auf. Die Dateien können auf das neue Gerät zusätzlich per WLAN vom Computer übertragen werden. Die Software sei ebenfalls verbessert worden und verarbeite die 3D-Dateien schneller als früher.

Wie das US-Unternehmen Makerbot Industries hat auch Ultimaker eine Community für 3D-Drucker eingerichtet: Auf dem Portal Youmagine können Nutzer 3D-Designs von anderen herunterladen oder ihre eigenen veröffentlichen.

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