Abo
  • Services:

3D-Drucker: Stratasys kauft Makerbot

Der Spezialist für professionellen 3D-Druck Stratasys übernimmt den größten Anbieter von 3D-Desktop-Druckern Makerbot. Der Kaufpreis für das 2009 gegründete Unternehmen liegt zwischen 400 und 600 Millionen US-Dollar.

Artikel veröffentlicht am ,
Makerbot-Gründer Bre Pettis
Makerbot-Gründer Bre Pettis (Bild: Makerbot)

Das amerikanisch-israelische Unternehmen Stratasys erweitert mit der Übernahme von Makerbot sein Angebot in Sachen 3D-Druck. Stratasys selbst bietet 3D-Druck im professionellen Bereich an und ist 2012 durch die Fusion der Unternehmen Stratasys und Objet entstanden. Das von Bre Pettis gegründete Unternehmen Makerbot hingegen bietet 3D-Drucker für Privatnutzer an.

Stellenmarkt
  1. Johannes KIEHL KG, Odelzhausen
  2. Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald, Freiburg

Mit mehr als 22.000 verkauften 3D-Druckern verfügt Makerbot über die größte installierte Basis an 3D-Druckern im Privatkundenbereich. Allein der Replicator 2, der vor rund 9 Monaten auf den Markt kam, wurde mehr als 11.000-mal verkauft. Mit dem Replicator 2X bietet Makerbot auch einen 3D-Farbdrucker an.

Zudem betreibt Makerbot mit Thingiverse.com eine Plattform, über die 3D-Druckvorlagen ausgetauscht werden können. Auf der Website stehen heute rund 90.000 3D-Vorlagen zum Download bereit, die insgesamt rund 1 Million Downloads im Monat erreichen.

Auch nach der Übernahme durch Stratasys soll Makerbot als eigenständige Tochter unter dem Namen Makerbot und mit dem bestehenden Managementteam weiterarbeiten. Im Bereich Entwicklung wollen die beiden Unternehmen aber künftig zusammenarbeiten. Stratasys will dabei sein Wissen im Bereich Fused Deposition Modeling (FDM) bei Makerbot einbringen.

Stratasys bezahlt die Übernahme mit Aktien. Die Makerbot-Inhaber erhalten zunächst 4,76 Millionen Stratasys-Aktien mit einem derzeitigen Börsenwert von rund 403 Millionen US-Dollar. Werden in den kommenden Jahren bestimmte Ziele erreicht, können weitere 2,38 Millionen Stratasys-Aktien hinzukommen, die aktuell einen Börsenwert von etwa 201 Millionen US-Dollar haben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 7,99€
  3. 59,49€

Fuchs 23. Jun 2013

Sorry, den Link habe ich so ohne Kommentar und seltsam formatiert übersehen. Instagram...

körner 20. Jun 2013

Stratasys ist ein US-Unternehmen. Objet, das von Stratasys aufgekauft wurde, war israelisch.

atomicseppl 20. Jun 2013

Wissen? Wohl eher die Patentlizenzen...


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

Leserumfrage: Wie sollen wir Golem.de erweitern?
Leserumfrage
Wie sollen wir Golem.de erweitern?

In unserer ersten Umfrage haben wir erfahren, dass Sie grundlegend mit uns zufrieden sind. Nun möchten wir wissen: Was können wir noch besser machen? Und welche Zusatzangebote wünschen Sie sich?

  1. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
  2. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?
  3. Jahresrückblick 2017 Das Jahr der 20 Jahre

Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

    •  /