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Mehr Abwechslung bei Kunststoffdruckern

Ultimaker hat zwei neue Modelle auf Basis seines Vorzeigemodells Ultimaker 2 vorgestellt, die ab Ende April verfügbar sein sollen: Der Ultimaker 2 Go ist eine verkleinerte Variante, die auch noch ohne beheizbares Druckbett auskommen muss. Trotz des nur halb so großen Druckraumes hat sich der Nettopreis nicht halbiert, sondern nur um ein Drittel auf rund 1.200 Euro verringert. Der Ultimaker 2 Extended hat einen 10 cm höheren Druckraum als der reguläre Ultimaker 2 und kostet rund 2.500 Euro, also 600 Euro mehr als der Ultimaker 2. Die grundsätzlich - sehr guten - technischen Daten sind bei allen drei Geräten gleich.

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In direkter Konkurrenz zum Ultimaker 2 Go dürfte der Lulzbot Mini mit seinem Druckraum von 152 mm x 152 mm x 158 mm stehen. Er wartet mit einer vergleichbaren technischen Genauigkeit und Geschwindigkeit auf, besitzt aber ein beheizbares Druckbett und das Vollmetall-Hotend kann Temperaturen bis 300°C erreichen. Einzig das Fehlen eines eingebauten Controllers stößt beim Preis von 1.350 US-Dollar etwas auf. Der Drucker soll Ende Januar 2015 verfügbar sein.

XYZPrinting gilt mit seinen Da-Vinci-Druckern als Preisbrecher bei 3D-Druckern. Der neue Da Vinci Junior soll nur rund 350 US-Dollar kosten, bei einem Druckraum von 150 mm x 150 mm x 150 mm und einer minimalen Schichthöhe von 0,1 mm. Allerdings kommen auch hier, wie schon bei den anderen Druckern der Firma, proprietäre Filament-Cartridges zum Einsatz. Sie sind mit einem NFC-Chip markiert, über die der Drucker die Druckparameter einstellt.

Druck mit Licht

Wie erwartet wurde auch eine Reihe von Druckern angekündigt, die auf Basis der Stereolithografie (SLA) arbeiten. Sie können prinzipbedingt eine wesentlich bessere Druckqualität liefern als FDM-Drucker. Allerdings kosteten SLA-Drucker bislang fast ausnahmslos mindestens 5.000 Euro. Das soll sich nun ändern.

Über die Kickstarter-Kampagne des Draken haben wir bereits berichtet. Bei ihm erfolgt die Belichtung des Druckmaterials aus Harz mit Hilfe eines DLP-Beamers - den der Käufer allerdings schon besitzen muss, soll der Preis unter 1.000 US-Dollar bleiben.

Ebenfalls mit Hilfe eines DLP-Projektors arbeitet der neu angekündigte MiiCraft+. Er ist der - laut Eigenwerbung des Herstellers - kleinste SLA-Drucker. Das schlägt sich allerdings auch im Bauraum nieder: 43 mm x 27 mm x 180 mm. Dafür ist der Preis mit rund 2.000 US-Dollar gar nicht mini, wobei die DLP-Einheit schon enthalten ist. Allerdings soll auch ein vollwertiger Kleinrechner im Preis inbegriffen sein, mit dem der Drucker per Web-Interface bedient und gesteuert werden kann. Erstmalig soll der Drucker Mitte Juni verfügbar sein, eine für die nächsten Wochen angekündigte Indiegogo-Kampagne soll bis dahin Käufer anlocken.

Schon eher in einer für Privatanwender interessanten Preisregion liegt der mit einem Laser arbeitende Nobel 1.0 von XYZPrinting. Mit rund 1.500 US-Dollar und einem Bauraum von 128 mm x 128 mm x 200 mm ist er tatsächlich ein außergewöhnlich günstiger SLA-Drucker. Bereits bei Kunststoffdruckern positioniert sich XYZPrinting mit besonders preisgünstigen Modellen - der Anwender zahlt allerdings beim proprietären Filament wieder drauf. Die spannende Frage lautet, ob XYZPrinting für den Nobel proprietäre Harz-Patronen konzipiert hat und so den niedrigen Preis des Druckers über die Verbrauchsmaterialien wieder hereinholt.

Mehr Experimente einerseits - mehr vom Gleichen andererseits

Der Markt für 3D-Druck-Technik wird deutlich abwechslungsreicher - und ungewisser. Ob sinkende Preise bei SLA-Druckern auf Kosten der Druckqualität gehen und so die Begeisterung für diese Art von Druckern dämpfen, wird sich wohl 2015 zeigen. Auch ob der Markt für Leiterplatinen-Drucker schon reif ist, muss sich erst noch erweisen. Wie unsicher die Hersteller über die Akzeptanz am Markt sind, zeigt, dass sich der Voltera nicht auf den Silberdruck beschränkt, wodurch der Drucker deutlich billiger sein könnte.

Mit Ausnahme des Polar 3D lässt sich bei FDM-Druckern kein Hersteller zu großen Experimenten hinreißen. Vielmehr erinnert die Situation ein wenig an den Smartphone- und Tablet-Markt - was dort die Vielzahl an variierenden Displaygrößen ist, das ist bei FDM-Druckern die Größe des Bauraumes, die zum kaufentscheidenden Merkmal hochstilisiert wird.

 3D-Drucker: Silber statt Kupfer, rund statt eckig und Harz statt Plastik
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am (golem.de) 27. Jan 2015

Guckst du hier: www.golem.de/news/3d-drucker-big-rep-groesser-schwerer-drucker-1404...

choleriker 15. Jan 2015

Yes! Endlich muss ich nicht mehr mein Buttermesser nehmen um mein Toastbrot mit Nutella...


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