Abo
  • Services:
Anzeige
Mit dem 3D-Drucker erstellte Schallplatte
Mit dem 3D-Drucker erstellte Schallplatte (Bild: Amanda Ghassaei)

3D-Drucker: Schallplatten zum Selberdrucken

Mit dem 3D-Drucker erstellte Schallplatte
Mit dem 3D-Drucker erstellte Schallplatte (Bild: Amanda Ghassaei)

Manche produzieren Waffenteile mit 3D-Druckern, die Physikerin Amanda Ghassaei stellt damit lieber Schallplatten her. Eine Anleitung hat sie im Netz veröffentlicht.

Es klingt entsetzlich dumpf, verrauscht und leise, trotzdem ist schon nach den ersten Takten klar: Hier läuft Smells Like Teen Spirit von Nirvana. Die Schallplatte, die im Video von Amanda Ghassaei zu sehen und zu hören ist, hat die Physikerin selbst hergestellt - mit einem 3D-Drucker.

Anzeige

Das Ergebnis ist weit davon entfernt, perfekt zu sein. Aber es ist ein schönes Beispiel dafür, was Kreative mit dieser Technik anstellen können. Zumal das Unternehmen Makerbot, das selbst den 3D-Drucker Replicator herstellt, auf seiner Plattform Thingiverse gegen Nutzer vorgehen muss, die immer neue Druckvorlagen für Waffenteile hochladen.

Die Platte von Ghassaei läuft auf einem normalen Plattenspieler mit Nadel bei den üblichen 33 Umdrehungen pro Minute. Um Nirvana, Joy Divison, Radiohead und andere Bands auf die Scheibe zu bekommen, verwendete die Amerikanerin digitale Versionen der Songs als Vorlagen. Mit einer selbst geschriebenen Software rechnete sie zunächst die rohen Daten in die "Geometrie" einer Langspielplatte um. Anschließend gab sie das Ergebnis als STL-Format aus, das alle gängigen 3D-Drucker verstehen und umsetzen können.

  • Amanda Ghassaeis Schallplatte aus dem 3D-Drucker (Bild: Amanda Ghassaei)
  • Amanda Ghassaeis Schallplatte aus dem 3D-Drucker (Bild: Amanda Ghassaei)
  • Amanda Ghassaeis Schallplatte aus dem 3D-Drucker (Bild: Amanda Ghassaei)
Amanda Ghassaeis Schallplatte aus dem 3D-Drucker (Bild: Amanda Ghassaei)

Um zu dokumentieren, wie das funktioniert und wie man es ihr nachmachen kann, hat sie auf instructables.com eine Anleitung zum Schallplattendrucken veröffentlicht.

Ghassaei hat für den Druck einen Objet Connex 500 benutzt. Dieser Kunstharz-Drucker kann zwar qualitativ nicht mit einer klassischen Schallplattenpresse konkurrieren, bietet aber zumindest eine sehr viel bessere Auflösung als etwa der aktuelle Replicator 2 von Makerbot oder andere Hobbygeräte.

Das ist dann auch der Haken an der Sache: Der Objet Connex 500 kostet rund 250.000 US-Dollar.


eye home zur Startseite
Baron Münchhausen. 27. Dez 2012

Ganz klar ... und dagegen gibt es sicher ein Gesetzt... ganz bestimmt. Sehr euch vor!

Lala Satalin... 25. Dez 2012

So was muss man nicht kennen, und wenn man es nicht kennt ist man wohl deutlich besser...

schueppi 24. Dez 2012

Du wirst Dir eine Kreditkarte drucken müssen...

schueppi 24. Dez 2012

Der war gut!

pythoneer 23. Dez 2012

zu viel Stargate geguckt ? :D



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Hanseatisches Personalkontor Bodensee, Rottweil-Neukirch, Baden-Württemberg
  2. Bosch Service Solutions Magdeburg GmbH, Berlin
  3. Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg
  4. DEUTZ AG, Köln-Porz


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Pulp Fiction, Leon der Profi, Good Will Hunting)
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Was hat das mit "Die PARTEI" zui tun?

    Jad | 19:26

  2. Re: internationale steuerung von industrieanlagen...

    johnripper | 19:21

  3. Re: Habe es immer noch nicht ganz verstanden

    sneaker | 19:15

  4. Re: Unsinnige Diskussion um CO2

    gutenmorgen123 | 19:13

  5. Re: 53% ? Der Wert ist so ziemlich sinnfrei.

    jacki | 19:06


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel