Abo
  • Services:
Anzeige
3D-Drucker von Made in Space auf der ISS: Integrität des Prozesses und des gedruckten Objekts
3D-Drucker von Made in Space auf der ISS: Integrität des Prozesses und des gedruckten Objekts (Bild: Made in Space)

3D-Drucker: Neues Verfahren erkennt Manipulationen beim 3D-Druck

3D-Drucker von Made in Space auf der ISS: Integrität des Prozesses und des gedruckten Objekts
3D-Drucker von Made in Space auf der ISS: Integrität des Prozesses und des gedruckten Objekts (Bild: Made in Space)

Sicher 3D-drucken: US-Forscher haben ein Verfahren entwickelt, das erkennen soll, ob die Software des 3D-Druckers mit Schadcode infiziert ist oder ob der Produzent am Material gespart hat. Das soll sicherstellen, dass die Herstellung von sicherheitsrelevanten Komponenten nicht negativ beeinflusst wird.

Teile für Autos, Flugzeuge oder Implantate: 3D-Druckverfahren werden inzwischen auch in Bereichen eingesetzt, in denen Sicherheit eine Rolle spielt. Was aber ist, wenn Hacker den Druck sabotieren? Ein neues Verfahren soll sicherstellen, dass 3D-gedruckte Objekte nicht manipuliert werden.

Anzeige

Entwickelt wurde es von Forschern des Georgia Institute of Technology (Georgia Tech). 3D-gedruckte Objekte würden Menschen eingesetzt, in Flugzeuge oder Versorgungseinrichtungen verbaut, sagt Projektleiter Raheem Beyah. "Malware im Drucker oder im Steuerungscomputer könnte den Produktionsprozess beeinträchtigen. Wir müssen sicherstellen, dass diese Objekte gemäß der Spezifikation hergestellt werden und dass nicht Übeltäter oder skrupellose Produzenten sie beeinträchtigen."

Ein Mikrofon belauscht den 3D-Drucker

Das Verfahren umfasst drei Elemente und bezieht sich auf den Druckprozess und schließlich das fertige Objekt. Dazu gehört, die Bewegungen der Komponenten des 3D-Druckers wie des Extruders zu verfolgen. Dazu wird dieser mit verschiedenen Sensoren, darunter ein Gyroskop ausgestattet. Zudem wird der Druckprozess akustisch verfolgt: Ein Mikrofon belauscht den Drucker bei der Arbeit. Die Aufnahme wird mit der eines korrekten Drucks vergleichen. In beiden Fällen können Abweichungen vom Normalfall auf Schadsoftware hinweisen.

Mit dem dritten Element soll die Integrität des Objekts sichergestellt werden. Dazu werden in das Filament Nanoröhrchen aus Gold oder Nanofäden aus Metall gemischt. Das fertige Objekt wird mit einem Röntgen- oder einem Computertomographen untersucht. Befinden sich die Metallpartikel nicht dort, wo sie sein sollen, ist das Objekt schadhaft oder der Produzent hat es, etwa um Material zu sparen, nicht in der geforderten Qualität gefertigt.

Beyah und seine Kollegen präsentieren ihre Arbeit auf dem Usenix Security Forum. Die Konferenz findet derzeit in Vancouver in der kanadischen Provinz British Columbia statt.


eye home zur Startseite
oliver.n.h 18. Aug 2017

Angenehm ist ein Kriterium welches jeder vernünftige Journalist in betracht zieht...

hackCrack 18. Aug 2017

Aha...

vlad_tepesch 18. Aug 2017

wenn ich dem Produzenten nicht vertraue, wieso sollte ich dann der Überprüfung vertrauen...

m9898 17. Aug 2017

Gar nicht. Auch wenn Polymermoleküle ja auch durchaus anregbare Wasserstoffatome...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München
  2. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  3. Gladbacher Bank AG, Mönchengladbach
  4. Vodafone Kabel Deutschland GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 94,90€ statt 129,90€
  2. 64,90€ statt 79,90€
  3. 144,90€ statt 159,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Umwelt

    China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung

  2. Marktforschung

    Viele Android-Apps kollidieren mit kommendem EU-Datenschutz

  3. Sonic Forces

    Offenbar aktuellste Version von Denuvo geknackt

  4. KWin

    KDE beendet Funktionsentwicklung für X11

  5. Sprachassistenten

    Alexa ist Feministin

  6. Elektromobilität

    Elektroautos werden langsam beliebter in Deutschland

  7. Crypto-Bibliothek

    OpenSSL bekommt Patch-Dienstag und wird transparenter

  8. Spectre und Meltdown

    Kleine Helferlein überprüfen den Rechner

  9. Anfrage

    Senat sieht sich für WLAN im U-Bahn-Tunnel nicht zuständig

  10. Gaming

    Über 3 Millionen deutsche Spieler treiben regelmäßig E-Sport



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Zahlungsverkehr: Das Bankkonto wird offener
Zahlungsverkehr
Das Bankkonto wird offener
  1. Gerichtsurteil Internet- und Fernsehkunden müssen bei Umzug weiterzahlen
  2. Breitbandmessung Provider halten versprochene Geschwindigkeit fast nie ein
  3. EU-Verordnung Verbraucherschützer gegen Netzsperren zum Verbraucherschutz

Indiegames-Rundschau: Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
Indiegames-Rundschau
Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass
  1. Games 2017 Die besten Indiespiele des Jahres
  2. Indiegames-Rundschau Von Weltraumpiraten und dem Wunderdoktor

BeA: Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
BeA
Soldan will Anwälten das Internet ausdrucken
  1. BeA Bundesrechtsanwaltskammer stellt Zahlungen an Atos ein
  2. Chipkarten-Hersteller Thales übernimmt Gemalto
  3. Atos Gemalto bekommt 4,3-Milliarden-Euro-Angebot

  1. Re: @wasgeht/FWP: "Rückstoß im rechten Winkel zur...

    Eheran | 21:34

  2. Siri ist btw. nicht weiblich...

    picaschaf | 21:32

  3. Re: Migration X11 -> Wayland

    glasen77 | 21:30

  4. Re: Kann man auch eine männliche Stimme einstellen?

    Schläfer | 21:30

  5. Re: was ein blödsinn...

    cuthbert34 | 21:28


  1. 18:19

  2. 17:43

  3. 17:38

  4. 15:30

  5. 15:02

  6. 14:24

  7. 13:28

  8. 13:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel