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3D-Drucker: HP Metal Jet druckt in Stahl

Statt Tinte druckt der neue 3D-Drucker von Hewlett-Packard Stahl. Der Drucker heißt passenderweise Metal Jet. Dabei nutzt HP Technik aus dem Tintenstrahldrucker, um schneller zu arbeiten als die Konkurrenz.

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Mehrere HP Metal Jet nebeneinander
Mehrere HP Metal Jet nebeneinander (Bild: HP)

Mit 3D-Druckern werden häufig Kunststoffteile erstellt, die höheren Belastungen nicht standhalten. Mit dem Metal Jet stellt Hewlett-Packard einen 3D-Drucker vor, der Stahlmodelle druckt. Sie sollen auch starke Belastungen aushalten und industriell eingesetzt werden können. HP hofft, dass der Metal Jet in der Fertigungsindustrie für Autos und medizinische Geräte genutzt wird. Der Bauraum ist 430 x 320 x 200mm groß.

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Im Vergleich zu Massenproduktionstechniken ist der 3D-Druck relativ langsam und teuer. Das will HP ändern und hat Partnerschaften mit Parmatech, einem Hersteller von Komponenten für Medizinprodukte, und GKN, einem Zulieferer für Auto- und Flugzeugteile, geschlossen. Sie werden die Drucker als Erste erhalten.

HPs Metalldrucker arbeitet ein wenig anders als bisherige Metall-3D-Drucker. Das Unternehmen setzt auf den sogenannten Binder-Jet-Druck. Der Druckkopf verteilt Metallpulverschichten und besprüht sie dann mit einem Bindemittel, um das Pulver zu verfestigen. So entsteht schichtweise das Modell. Der zusammengeklebte Metallstaub wird danach im Ofen gesintert. Dadurch schrumpft er, weil die Hitze das Pulver zu einem einzelnen Stück werden lässt. Die Kunden können aus einer Reihe von Legierungen auswählen, um unterschiedliche Anforderungen abdecken zu können.

Laut einem Bericht von Wired ist HP nicht das erste Unternehmen, das den Bindemitteldruck für Metalle einsetzt. EXone setzt diese Technik seit Jahren ein und das Startup Desktop Metal hat im vergangenen Jahr konkurrierende Produkte auf den Markt gebracht. HP sieht sich allerdings im Vorteil, da es extrem breite Druckköpfe mit Millionen von Düsen nutzt, ähnlich wie einige Tintenstrahler im Hochgeschwindigkeitsbereich. So kann in kurzer Zeit viel Material aufgetragen werden.

HP gibt eine um 50fach höhere Produktivität als bei Lasersintern und anderen Binder-Jetting-Systemen an. Der Preis soll bei unter 400.000 US-Dollar liegen. 2020 sollen Pilotkunden beliefert werden, 2021 weitere Kunden.



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Silberfan 15. Sep 2018

Man muss auch hier Berücksichtigen das die Verfahren keinesfalls vergleichbar sind mit...

Silberfan 15. Sep 2018

Man Verwendet z.B. speziellen Formsand wo ein Rohling eingesetzt wird der dann durch den...

Silberfan 15. Sep 2018

Patronen würde ich die Dinger nicht nennen. Es ist ja keine Tinte drin die da auf ein...

Silberfan 15. Sep 2018

Teile über guss herzustellen und diese später über Nachbearbeitung zum fertigen Produkt...

Eheran 15. Sep 2018

Sowas gibt es halt leider nicht, abgesehen von Sachen wie Thermit o.ä., womit man nicht...


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