Zum Hauptinhalt Zur Navigation

3D-Drucker: Hersteller bieten druckbare Ersatzteile auf Printables an

Framework , Noctua, Cooler Master: Viele Hersteller wechseln auf die Plattform Printables und bieten dort 3D-Dateien zum Ausdrucken an.
/ Oliver Nickel
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Cooler Master ist eines der Unternehmen, die sinnvolle 3D-Modelle zum Selbstdrucken anbieten. (Bild: Cooler Master)
Cooler Master ist eines der Unternehmen, die sinnvolle 3D-Modelle zum Selbstdrucken anbieten. Bild: Cooler Master

Viele Hersteller wechseln auf die Plattform Printables.com(öffnet im neuen Fenster) , die von der bekannten 3D-Drucker-Marke Prusa Research betrieben wird. Dort sind mittlerweile 3D-Dateien von Unternehmen wie Framework, Cooler Master und Noctua zu finden. Sie bieten dort die Möglichkeit für Besitzer eines entsprechenden Druckers, sich Ersatzteile und Gehäuse auszudrucken. Offizielle Unternehmens- und Maker-Accounts(öffnet im neuen Fenster) werden auf der Plattform mit einem blauen Haken markiert.

Cooler Master stellt diverse praktische Dinge zur Verfügung. Dazu zählen ein Tragegriff für das PC-Gehäuse, Abdeckungen für Wasserkühlungen, Radiatoren und Lüfter sowie Kunststoffschienen für 3,5-Zoll-Festplatten. Interessant ist auch eine Klemme, um ein Raspberry-Pi-Case an einem VESA-Mount zu befestigen.

Gehäuse, Adapter und Schiffsmodelle

Noctua bietet für die eigenen Lüfter diverses Zubehör an. Dazu zählt etwa ein Adapter, mit dem sich ein 120-mm-Lüfter in einen 140-mm-Sockel stecken lässt. Praktisch kann auch ein Lüftertunnel als Aufsatz sein, der den Luftstrom im Gehäuse lenkt und so die Kühleffizienz verbessern kann.

Framework bietet das offizielle Framework Case bei Printables an. Dabei handelt es sich um ein spezielles Gehäuse, in welches das Mainboard des Framework Laptops eingesetzt werden kann. Das System wird so zu einem Mini-PC und Desktop-Ersatz. Framework hat zudem diverse Aufbewahrungsschalen im Angebot, in die sich etwa die Anschlussmodule oder andere Einzelteile legen lassen.

Die Raspberry-Pi-Foundation bietet eine große Auswahl an 3D-Druck-Zubehör an. Der Bastelcomputer kann etwa in ein NAS-System verwandelt oder in ein PLA-Gehäuse gesteckt werden. In der DIY-Szene ist der Raspberry-Pi eine gern genutzte Referenz. Hier ist die Auswahl an unterschiedlichen 3D-Modellen entsprechend groß.

Auch Spielestudios sind auf Printables unterwegs und bieten diverse Modelle an. Beliebt ist etwa ein druckbares Modell der USS St. Louis, ein Schlachtkreuzer des ersten Weltkriegs und Teil des Free-to-Play-Titels World of Warships. 3D-Dateien können auf Printables einzeln oder im Paket kostenlos heruntergeladen werden. Ein Konto ist nicht notwendig.


Relevante Themen