Abo
  • IT-Karriere:

3D-Drucker: Fabmaker, der Schuldrucker

3D-Druck gehört in den Unterricht - das ist das Konzept des Braunschweiger Unternehmens Fabmaker. Auf der Cebit stellt es einen entsprechenden 3D-Drucker vor.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Drucker Fabmaker: Fast jede Schule will einen 3D-Drucker.
3D-Drucker Fabmaker: Fast jede Schule will einen 3D-Drucker. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Einen 3D-Drucker für den Bildungsbereich hat das Unternehmen Fabmaker gebaut. Es bietet das gleichnamige Gerät für Schulen und Universitäten an. Auf der Cebit stellen die Braunschweiger das Gerät vor (Halle 9 Stand C28).

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, München
  2. Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, Frankfurt am Main

Der Drucker hat ein schwarzes Metallgehäuse und ist 60 x 40 x 50 cm groß und wiegt 25 kg. Der Bauraum misst 25 x 25 x 25 cm. Der 3D-Drucker nutzt das Schmelzschichtungsverfahren und wird in erster Linie dazu mit dem Kunststoff PLA betrieben. Der Fabmaker kann aber auch Nylon und ABS verarbeiten. Die Schichtdicke beträgt 0,05 mm.

Geschlossener Bauraum

Um ABS verarbeiten zu können, verfügt der 3D-Drucker über eine beheizbare Arbeitsplattform. Der Bauraum kann geschlossen werden. Der hat zudem ein Lüftungs- und Filtersystem, mit dem der Bauraum belüftet wird und frei werdende Kunststoffpartikel ausgefiltert werden.

  • Objekte aus dem 3D-Drucker Fabmaker: 3D-Druck soll Unterrichtsfach werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Den Drucker mit dem schwarzen Metallgehäuse gibt es in zwei Ausführungen: neben dem Gerät für Schulen und Universitäten... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... eines für Geschäftskunden, das einige Funktionen mehr hat, etwa ein Doppelextruder. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Objekte aus dem 3D-Drucker Fabmaker: 3D-Druck soll Unterrichtsfach werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Es zeichne sich ab, dass in den meisten Branchen 3D-Drucker eingesetzt werden könnten, sagt Fabmaker-Geschäftsführer Dean Ćirić im Gespräch mit Golem.de. Außerdem seien sie ja auch für den Heimgebrauch auf dem Vormarsch. Es sei deshalb wichtig, dass diese Geräte schon früh in die Ausbildung miteinbezogen würden. Zu dem Konzept gehört auch ein Schulbuch, das in Kürze vorgestellt werden soll.

Großes Interesse

Sei seien damit sehr früh dran, sagt Ćirić. Schulen und Universitäten kämen deshalb nicht auf den Hersteller zu. Das Interesse sei aber "gigantisch, wenn sie ihr Konzept und ihre Geräte präsentierten. Nahezu jede Schule und jede Universität, mit denen wir sprechen, haben Interesse an einem 3D-Drucker."

Außer an den Bildungssektor richtet sich Fabmaker mit seinen 3D-Druckern an Geschäftskunden (B2B), vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. In der Version hat der Fabmaker einige weitere Funktionen, wie etwa eine feinere Schichtstärke oder einen Doppelextruder, der neben dem Hauptmaterial auch das Stützmaterial PVA verarbeitet. Den gibt es für die Ausbildungsversion als optionales Zubehör.

In der B2B-Version kostet das Gerät knapp 5.000 Euro. Die Version für Schulen und Universitäten ist günstiger. Den Preis nannte Ćirić nicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 4,49€
  2. (-70%) 14,99€
  3. 0,00€ im Epic Store
  4. (aktuell u. a. Asus PG279Q ROG Monitor 689€, Corsair Glaive RGB Maus 34,99€)

DrWatson 10. Mär 2014

Die Marketing-Abteilung


Folgen Sie uns
       


iPad OS ausprobiert

Apple hat die erste öffentliche Betaversion vom neuen iPad OS veröffentlicht. Wir haben uns das für die iPads optimierte iOS 13 im Test genauer angeschaut.

iPad OS ausprobiert Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
    Google Maps in Berlin
    Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

    Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
    Von Andreas Sebayang

    1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
    2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
    3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

      •  /