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3D-Drucker: Chefjet druckt Süßigkeiten

Der 3D-Druckerhersteller 3D Systems hat auf der CES zwei neue 3D-Drucker vorgestellt. Das Besondere an ihnen: Sie stellen Süßigkeiten her.

Artikel veröffentlicht am ,
Bonbons aus dem 3D-Drucker: Süßigkeiten mit beweglichen Teilen
Bonbons aus dem 3D-Drucker: Süßigkeiten mit beweglichen Teilen (Bild: 3DSystems)

Drucken statt kochen - davon träumt unter anderem die Nasa. Die US-Raumfahrtbehörde möchte ihren Astronauten statt Tubennahrung künftig lieber einen 3D-Drucker für Pizza mit auf die Reise zu fernen Himmelskörpern geben. 3D Systems hingegen widmet sich lieber dem Nachtisch.

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Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas präsentiert der 3D-Druckerhersteller gleich zwei 3D-Drucker: Der Chefjet hat einen Bauraum von etwa 20 x 20 x 15 cm und druckt einfarbig. Der Chefjet Pro hat Platz für größere Süßspeisen: Sein Bauraum misst rund 25 x 36 x 20 cm. Wichtigster Unterschied: Der Chefjet Pro kann mehrfarbige Objekte aufbauen. Die Software, die die Essensdrucker steuert, heißt konsequenterweise The Digital Cookbook.

Komplexe Bonbons

Gedruckt wird vornehmlich mit Zucker. Eine Schicht Zucker wird ausgebracht und mit Wasser gebunden. Dann folgt die nächste Lage Zucker. Auf diese Weise lassen sich durchaus komplexe Bonbons aufbauen, in allen möglichen geometrischen Formen - etwa ein individuell gestaltetes Brautpaar für die Hochzeitstorte.

"Essen bietet unglaublich viel Raum für Kreativität, für Experimente und zum Zelebrieren, und wir freuen uns darauf, diese leistungsfähigen 3D-Drucker in Bäckereien und die Küchen zu bringen", sagt Liz von Hasseln, die inzwischen Kreativdirektorin der Abteilung Food Products bei 3D Systems ist.

3D Systems kauft Sugar Lab

Von Hasseln war entscheidend an der Entwicklung der Chefjets beteiligt: Sie hatte zusammen mit ihrem Mann Kyle von Hasseln das Unternehmen The Sugar Lab gegründet und die Chefjets entwickelt. Sie hatten die Idee zu dem Essensdrucker, als sie einem Freund einen Geburtstagskuchen backen wollten. 3D System hat das kalifornische Unternehmen im September 2013 gekauft.

Bis Köche und Bäcker eigene Zuckerwürfel aufbauen können, dauert es jedoch noch eine Weile: Die beiden Zuckerdrucker sollen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. Der Chefjet soll etwa 5.000 US-Dollar kosten, der Chefjet Pro etwa 10.000 US-Dollar.



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aazimm 09. Jan 2014

lustigerweise sind viele Teile des MakerBots 3D Drucker von einem 3D Drucker angefertigt...

HeyLongerBucher 09. Jan 2014

Haha, dersgut.


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