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3D-Drucker Big Rep: interessiert an umweltfreundlichen Kunststoffen
3D-Drucker Big Rep: interessiert an umweltfreundlichen Kunststoffen (Bild: Daniel Pook)

3D-Drucker Big Rep: Größer, schwerer, Drucker

3D-Drucker Big Rep: interessiert an umweltfreundlichen Kunststoffen
3D-Drucker Big Rep: interessiert an umweltfreundlichen Kunststoffen (Bild: Daniel Pook)

In Berlin-Kreuzberg wird der Big Rep gebaut, einer der größten derzeit erhältlichen 3D-Drucker. Golem.de hat die Entwickler getroffen und sich das Gerät angeschaut.
Von Werner Pluta

Für ein Gerät dieser Größe, so versichern Lukas Oehmigen und Marcel Tasler, sei der Big Rep One recht handlich. Es sei keine Maschine nötig, um ihn zu bewegen. Einige Personen reichten, ihn anzuheben. Der 3D-Drucker wiegt 240 Kilogramm. Zur Auslieferung muss er in drei oder vier große Teile zerlegt werden. Das Büro des Berliner Unternehmens Big Rep ist in einem Gewerbehof im fünften Stockwerk. Es gibt zwar einen großen Fahrstuhl. Doch der Big Rep passt nicht durch dessen Tür - als Desktopgerät taugt der 3D-Drucker wahrlich nicht.

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"Diese kleinen Sachen haben mich nicht interessiert", sagt Oehmigen, der Entwickler des 3D-Druckers, im Gespräch mit Golem.de. Er wollte lieber Objekte in Lebensgröße aufbauen. Das geht mit dem Big Rep One: Das Gerät hat eine quadratische Grundfläche mit einer Kantenlänge von etwa 1,58 Metern und ist knapp 1,59 Meter hoch. Entsprechend geräumig ist auch der Bauraum des Druckers: Er misst etwa 1,15 x 1 x 1,2 Meter, was einem Volumen von 1,3 Kubikmetern entspricht. Der Rahmen besteht aus massiven Aluminiumprofilen und -verbindungsstücken, von denen einige eigens für das Gerät per CNC-Fräse hergestellt werden.

Werkstattgerät

Der Big Rep One ist ein Arbeitsgerät, das für professionelle Anwender gedacht ist: Designer, Architekten oder Modellbauer etwa. Auch Industriebetriebe interessierten sich dafür, etwa um Gussformen zu bauen, sagen die beide Gründer des Unternehmens. Auch der Preis ist sperrig: Stolze 30.000 Euro kostet der Big Rep in der Grundversion. Der 3D-Drucker ist eben kein Consumer-Produkt, sondern ein Werkstattgerät.

Entwickler Oehmigen hat sich für das Schmelzschichtungsverfahren (Fused Deposition Modeling, FDM) entschieden. Der Druckkopf hat Doppelextruder und verarbeitet einen Baustoff und ein Stützmaterial - die Auflösung liegt zwischen 100 Mikrometer und 1 Millimeter. Künftig sollen weitere Köpfe hinzukommen, darunter auch ein Fräskopf. Der werde allerdings nicht leistungsfähig genug sein, um Metall zu bearbeiten, schränkt Oehmigen ein. Er sei für die Bearbeitung von Schäumen gedacht.

  • Nicht interessiert an kleinen Druckern: Big-Rep-Konstrukteur Lukas Oehmigen wollte Gegenstände in Lebensgröße drucken. (Foto: Daniel Pook)
  • Deshalb ist der Big Rep One auch größer als herkömmliche 3D-Drucker. (Foto: Daniel Pook)
  • Er ist fast mannshoch und hat einen Bauraum von 1,3 Kubikmetern. Der Drucker wiegt über 200 Kilogramm. (Foto: Daniel Pook)
  • Der 3D-Drucker nutzt das Schmelzschichtungsverfahren. (Foto: Daniel Pook)
  • Das Berliner Unternehmen will noch weitere Köpfe anbieten, etwa zum Fräsen. (Foto: Daniel Pook)
  • Der Big Rep soll mit umweltfreundlichen Kunststoffen drucken. Ein US-Unternehmen soll für das Berliner Unternehmen eigene Kunststoffe entwickeln.  (Foto: Daniel Pook)
Nicht interessiert an kleinen Druckern: Big-Rep-Konstrukteur Lukas Oehmigen wollte Gegenstände in Lebensgröße drucken. (Foto: Daniel Pook)

Der Drucker verarbeitet in erster Linie Polylactid (PLA), er kann aber auch mit einem Draht aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) betrieben werden. Dafür hat der 3D-Drucker auch eine heizbare Arbeitsplattform. Ein Gehäuse gibt es jedoch nicht. Die Entwickler behelfen sich mit Rettungsdecken, die sie über das Gerät hängen, die die Wärme im Bauraum halten. Werkstücke aus ABS müssen langsam und gleichmäßig abkühlen, damit sie sich nicht verziehen oder reißen.

Umweltfreundliche Kunststoffe 

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xonicat 05. Apr 2014

Endkundenprodukte die komerziell auf einem 3D Drucker gefertigt werden sollen, müssen grö...

Mixer 05. Apr 2014

Borg? Klingt schwedisch. https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_Borg

Mixer 05. Apr 2014

Um Aluminium zu recyceln ist einiges an Strom notwendig, aber weniger wie bei der...

daazrael 04. Apr 2014

Das war auf dem Hinweg. Auf dem Rückweg (d.h. nach der Präsentation) haben sie ihn...

serra.avatar 04. Apr 2014

naja so außergewöhnlich ist das Teil nun auch nicht industrielle 3D Drucker in den Ausma...



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